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Charley Pride

Pride, geboren in Sledge, Mississippi, als eines von elf Kindern einer armen Baumwollpflücker-Familie, ist ein zeitloses Allround-Talent, dessen Wert in der Musik-Szene hoch geschätzt und der von vielen Millionen Fans in aller Welt verehrt wird. Diese goldene Bariton-Stimme überwindet alle Rassenunterschiede und verbindet alle Generationen.

Charley Pride begann seine musikalische Karriere so ganz unauffällig Ende der 50er Jahre. Als Fußballspieler der Negro American League’s Memphis Red Sox sang und spielte er Gitarre im Mannschaftsbus während der Fahrten zum nächsten Stadion. Die Gitarre kaufte er sich mit 14 Jahren bei Sears Roebuck und brachte sich das Spielen selbst bei. Wenn seine Mannschaft auf Tour war, nahm er die Gelegenheit wahr und kletterte zu vielen verschiedenen Bands auf die Bühne.

Nach einem kurzzeitigen Wechsel zu den New York Mets entschloss sich Pride, vor seiner Rückkehr nach Montana, seinem neuen Zuhause, einen Abstecher nach Nashville zu machen. Und genau dort traf er Jack Johnson. Der hörte ihn singen und schickte ihn auf die Heimreise – im Gepäck hatte er die Zusage für einen festen Vertrag und eine neue, unerschütterliche Freundschaft, die mehr als zehn Jahre halten sollte.

Ein Jahr später kam Pride zurück in die Music City und wurde dort dem Produzenten, Jack Clement, vorgestellt, von dem er mehrere Songs zum Einüben erhielt. Als Clement hörte, wie Pride das umsetzte, fragte er diesen „Grünschnabel“ von Sänger sofort, ob er zwei Songs in zwei Stunden aufnehmen könne. Pride war einverstanden und so entstanden „The Snakes Crawl at Night“ und „Atlantic Coastal Line.“

Drei Monate später landete PridesDemo-Band mit diesen zwei Songs auf dem Tisch des legendären Chet Atkins, Chef von RCA Records. Der war davon so begeistert, dass er ihn sofort unter Vertrag nahm. Prides erste Single wurde im Januar 1966 im Radio gespielt und aus dem Nichts wurde ein neuer Star geboren. In kürzester Zeit kletterte „The Snakes Crawl at Night“ in die Charts und gleich dahinter sein „Before I Met You.“

Charley Pride hat sich immer seine eigenen Ziele gesetzt. Dazu gehörte auch, dass er ein international anerkannter Künstler werden wollte. Dieses Ziel hat er erreicht, indem er in Europa, Australien, Neuseeland, Japan, auf den Fidschi-Inseln sowie in den kanadischen Provinzen auftrat. Bis heute ist Charley in diesen Ländern auf Tour und außerdem unterwegs für das USO, um Konzerte für die Truppen, die im Ausland stationiert sind, zu geben.

 

Zwischen 1969, als er seine erste Nr. 1-Single „All I Have to Offer You (Is Me)“ hatte, und 1984, als er wieder an der Spitze stand mit „Every Heart Should Have One“, hat Pride mehr als 36 Nr. 1-Country-Singles herausgebracht.

Seit mehr als 30 Jahren gehört Pride zu den Country-Sängern der Top 20 mit den meistverkauften Platten aller Zeiten. In seiner unglaublichen Karriere hat er 36 Nr.1-Hit-Singles herausgebracht, über 70 Millionen Alben verkauft, 31 mit Gold ausgezeichnete und 4 Platin-Alben erhalten einschließlich eines 4-fachen Platin-Albums.

Bei RCA Records liegen Charley Prides Verkaufszahlen auf Platz 2, gleich hinter denen von Elvis Presley. Pride hat mehrere Dutzend Hits aufgenommen, die an der Spitze der Charts standen und die heute zu den modernen Klassikern gehören. „Kiss An Angel Good Morning“ war eine der millionenfach verkauften Singles und hat ihm den Award der Country Music Association als Entertainer des Jahres 1971 sowie Platz 1 als Sänger des Jahres 1971 und 1972 eingebracht.

Zu den anderen unvergesslichen Hits von Pride gehören „Is Anybody Goin‘ To San Antone?“ „I’m So Afraid of Losing You Again,“ „Mississippi Cotton Picking Delta Town,“ „Someone Loves You Honey,“ „When I Stop Leaving I’ll be gone,“ „Burgers and Fries,“ und „You’re So Good When You’re Bad,“ um nur einige wenige zu nennen. Seine rührende Version der Hank Williams-Klassiker „Kaw-Liga“ und „Honky Tonk Blues“ auf seinem Nr. 1-Album „There’s a Little Bit of Hank in Me“ wurde mit Gold ausgezeichnet.

1994 erschien Charleys Autobiografie (Verlag William Morrow). Abgesehen von der Schilderung besonderer Momente seiner unglaublichen Karriere und seiner kurzen Zeit als reisender Football-Spieler erfährt man viel Persönliches über Pride: er ist herzlich, manchmal ausgelassen und ist ein Teil dieser wahren Geschichte über einen unglaublichen Traum und seine Reise an die Spitze der Charts.

Charley schildert in seinen eigenen Worten seine entbehrungsreiche Kindheit, seine Erfahrungen in der Ehe, die Begeisterung über seinen größten Erfolg – Doppelnominierung als Außenseiter in Warren Spahns Hall of Fame – und seinen ersten Auftritt als Sänger in einer Bar in Montana, der dann zu dieser Karriere als erstem und einzigen Afro-Amerikanischen Superstar der Country-Musik geführt hat. Alles das soll daran erinnern, dass „The Pride of Country Music“ immer eine außergewöhnliche Legende der populären Musik sein wird – und dass diese Legende immer noch aktiv ist.

Am 1. Mai 1993 erhielt Pride endlich die langersehnte Einladung zur Grand Ole Opry – 26 Jahre nach seinem ersten Gastauftritt – als erster Afro-Amerikaner in der 70-jährigen Geschichte.

Im Juni 1994 wurde Pride von der Academy of Country Music mit dem begehrten Pioneer-Award ausgezeichnet.

Im Januar 1996 erhielt Charley Pride den Trumpet-Award von Turner Broadcasting für das, was er für die Afro-Amerikanische Gesellschaft geleistet hat. In der Zwischenzeit wurde sein „Roll On Mississippi“ zur offiziellen Erkennungsmelodie seines Heimatstaates, ein Teil des Mississippi-Highways wurde nach ihm benannt und er machte Schlagzeilen als ganz besonderer Gast der Weihnachts-Show für die Präsidentenfamilie Clinton im Weißen Haus.

Seinen eigenen Stern auf dem Hollywood Walk of Fame erhielt Charley im Juli 1999.

Am 4. Oktober 2000 wurde Charley mit der höchsten Auszeichnung der Country-Musik geehrt und wurde in die Country Music Hall of Fame aufgenommen. Charley weinte vor Freude, als Hall of Fame-Mitglied Brenda Lee seinen Namen aufrief.

Und falls die Musik ihn einmal verlassen sollte, wird er weiterhin einmal im Jahr mit den Texas Rangers Baseball spielen. Und zwischen seinen ausgedehnten Welt-Torneen und seiner Arbeit im Studio kann man Pride bei seiner anderen großen Leidenschaft beoabachten – dem Golfspiel, das er genau so gut kann.

Als er in Memphis Baseball spielte, traf er die Liebe seines Lebens – Rozene. Sie haben zwei Söhne, Kraig und Dion sowie eine Tochter, Angela und genießen die Zeit mit ihren Enkeln, Carlton und Malachi, in Dallas, wo deren Familien wohnen.

Pride arbeitet weiter an seiner Bilderbuch-Karriere und hat gerade „Comfort of Her Wings“ (Music City Records) herausgebracht. Dieses Album zeigt, dass Charley keineswegs untätig ist und dass seine Stimme unverändert gut, wenn nicht sogar besser als je zuvor, ist.

Quelle: http://www.charleypride.com

©CountryPat

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