728 X 90

Cross Canadian Ragweed

 Die Jungs der Cross Canadian Ragweed — Grady Cross, Cody Canada, Randy Ragsdale und Jeremy Plato – kennen sich schon, seit sie zusammen in ihrer Heimatstadt Yukon, Oklahoma, im Kindergarten waren. Irgendwie wollten sie alle raus aus ihrem Umfeld, und da war, Musik zu machen, die beste Lösung. Nach ihrem Schulabschluss (nur Ragsdale, der Jüngste, hat keinen) spielten sie zusammen auf einer Party – und so wurde Cross Canadian Ragweed geboren. Yukon war nicht gerade der ideale Ort für Musiker, aber dort hatten sie einen örtlichen Gönner auf ihrer Seite: Johnny – den Vater von Ragsdale.

„Mein Vater war Gitarrist. Er spielte mit Bob Wills und manchmal mit Reba McEntire, als ihre Karriere began,“ sagt Ragsdale. „Er wollte eigentlich nicht, dass ich Drummer werde, aber ich habe mich durchgesetzt. Eines Tages fand ich in der Mülltonne eines Nachbarn eine komplette Schlagzeuganlage und nahm sie mit in den Keller. Nach ungefähr einem Jahr wurde ihm klar, dass ich es ernst meinte, und dann kaufte er mir ein eigenes Schlagzeug. Als er Cody kennen lernte, erkannte er sein Talent und dass er ernsthaft Musik machen wollte. Und dann hat er uns einfach immer weiter vorangetrieben. Er hat uns wirklich über alle Maßen strapaziert – aber später merkten wir erst, dass er es gut mit uns gemeint hat.“

Sobald die Band die ersten Lorbeeren verdient hatte, zogen alle um nach Stillwater, Okla., wo Künstler wie Mike McClure’s Great Divide und Sänger/Songwriter Jimmy LaFave inzwischen ein örtliches musikalisches Umfeld aufgebaut hatten, das Stillwater den Spitznamen „North Austin“ (oder, je nachdem, wie man es sieht, „West Nashville“) einbrachte. Inspiriert durch McClures selbstgeschriebene Great Divide-Songs (und mit mehr als ein bisschen Hilfe von Steve Earle), wuchs die Band ganz schnell heraus aus dem Covern der Songs von Merle Haggard und dem klassischem Rock – sie orientierten sich mehr an Canadas ungewöhnlich ehrlichen und ungeschminkten Songs. Vier starke Alben – 1998iger Carney, 1999iger Live at the Wormy Dog, 2001er Highway 377 and 2002er Live at Billy Bob’s Texas – haben sich bis heute mehr als 70.000 Mal verkauft. Zusammen mit den durchschnittlich 200 Auftritten der Band pro Jahr haben sich Cross Canadian Ragweed einen Platz an der Spitze des Totem-Pfahls der Texas-Oklahoma Musik-Szene erkämpft.

„Wir sind ein bisschen mehr Rock ’n‘ Roll als Andere (aus der Oklahoma/Texas-Szene), und eigentlich ist das gar nicht so übel,“ amüsiert sich Canada. Die Klänge seiner Lead-Gitarre mit diesem Südstaaten-Einschlag verraten seine Liebe zu Helden wie Stevie Ray Vaughan, Pete Anderson (von Dwight Yoakam ) und Eddie Van Halen – nicht unerwähnt sollte bleiben, dass er schon im Alter von acht Jahren anfing zu spielen.

Nachdem sie ein großes Konzert in Texas und Oklahoma gegeben hatten, entschloss sich die Band, sich nach einem Vertragspartner umzuschauen. Im Jahre 2003 erschien dann unter dem neuen Label von Universal South ein eigenes Album (produziert von McClure), das die Band schon vor der Vertragsunterzeichnung aufgenommen hatte. Das nachfolgende Album Soul Gravy wurde im März 2004 veröffentlicht.

Quelle: www.cmt.com

© CountryPat

Unsere Leser

Empfehlen Sie uns

Archive

Top Partner

css.php