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Waylon Jennings

Waylond Arnold Jennings (15.061937 – 13.02.2002)wurde am 15. Juni 1937 in Littlefield, Texas, geboren. Seine ersten Radioauftritte absolvierte er als 14jähriger. 1954 zog er nach Lubbock um und arbeitete dort als Discjockey. 1958/59 tourte er als Bassist mit Buddy Holly, der auch Waylons erste Aufnahmen produzierte. Jennings verzichtete auf seinen Platz in der Maschine, die am 3. Februar 1959 nahe Mason City, Iowa, abstürzte und Buddy Holly, Ritchie Valens und The Big Bopper in den Tod riß. Für Waylon folgten einige schwere Jahre.

Waylon Jennings‘ Fähigkeiten wurden zunächst von A&M Records erkannt, und ab März 1965 war er dann bei RCA unter Vertrag. Im April 1966 ging er nach Nashville, wohnte eine Weile bei Johnny Cash. Sein erster Top-10-Country-Hit (That’s What You Get) For Lovin‘ Me datiert von 1966. Sein erster Nr.-1-Hit, This Time, folgte erst 1974.

Mitte der 70er Jahre wurde Waylon zum Aushängeschild der ‚Outlaw‘-Bewegung – einer Gruppe unangepaßter Sänger und Liedermacher, die vom Mainstream-Country nichts wissen wollten. 1976 erschien die LP ‘Wanted: The Outlaws‘, mit Jennings, Willie Nelson, Waylons Ehefrau Jessi Colter und Tompall Glaser. Die Country Music Association wählte die Platte zum ‚Album des Jahres‘; und erstmals wurde eine Country-LP von der Recording Industry Association Of America (RIAA) mit Platin ausgezeichnet – für über eine Million verkaufte Exemplare.

Während der 70er landete Jennings diverse Hits für RCA, darunter Luckenbach, Texas (Back to the Basics of Love), The Wurlitzer Prize (I Don’t Want to Get Over You) und I’ve Always Been Crazy. Er war 1975 ‘Sänger des Jahres‘ der Country Music Association und gewann zwei Grammys: 1970 für MacArthur Park als beste Country – Einspielung eines Duos oder einer Gruppe, und 1977 (mit Willie Nelson) für Mammas, Don’t Let Your Babies Grow Up To Be Cowboys als beste Country-Aufnahme eines Duos oder einer Gruppe. 1985 formierten Waylon, Willie Nelson, Johnny Cash und Kris Kristofferson das Quartett The Highwaymen, dem mit ‘Highwayman‘ ein Nr.-1-Country-Album gelang. 1990 folgte ‘Highwayman 2′ und 1995 ‘The Road Goes On Forever‘.

1969 hatte Jennings seine vierte Ehefrau Jessi Colter geheiratet; sie hatten einen Sohn, Shooter. Vor über einem Jahr verkauften sie ihr Haus in Nashville und zogen nach Arizona.

Waylon hat mehr als 60 Alben eingespielt, 16 seiner Songs kamen auf Platz 1 in den Country-Charts. Im Oktober 2001 wurde er in die Country Music Hall Of Fame aufgenommen – zur Feierstunde erschien er nicht, statt dessen nahm sein Sohn die Auszeichnung entgegen.

Jennings litt seit vielen Jahren an Diabetes, in einer Klinik in Phoenix mußte ihm darum am 19. Dezember 2001 der linke infizierte Fuß amputiert werden. Am 7. Januar war er aus dem Krankenhaus nach Hause entlassen worden.

Waylon Jennings starb am 13. 02.2002 in seinem Haus in Chandler, Arizona.

Mit ihm hat die Country-Musik eine ihrer bedeutendsten Stimmen und unbequemsten Charaktere verloren.

Alben von Waylon Jennings:

  • Greatest Hits ( 2001 )
  • Burning Memories ( 2000 )
  • Closing in on the fire ( 1998 )
  • The Masters ( 1997 )
  • The Essential ( 1996 )

von:Andreas Schütze Breitenfeld 6 58507 Lüdenscheid Tel.:(02351) 951868 e-mail: Andreas68@web.de

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