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Mindy McCready

Man kann die Musik von Mindy McCready’s nicht nur hören – man kann sie fühlen. Sie ist leidenschaftlich. Sie ist gefühlvoll. Empfindlich im wahrsten Sinne des Wortes.

In anderen Worten – das ist Mindy. In ihren bisherigen Songs gab sie nur ganz wenig Einblick in ihre Persönlichkeit. In diesem neuen Album, ihrem vierten, wollte Mindy ganz und gar sie selbst sein. Sie hat ihre Seele geöffnet, mehr als je zuvor, und hat dazu Songs gewählt, die sie wie eine Faust in den Magen und mitten ins Herz treffen, und mit diesen Gefühlen hat sie dieses Album aufgenommen.

 „Dieses Album ist zu 100 % emotional,“ sagt McCready. „Ich singe viel freier als vorher, weil ich mich in die Songs hineinfallen lasse und mir das Freude macht. Das Publikum weiß genau, wann du von Dingen singst, die dir selbst wichtig sind. Jeder dieser Songs hat mich emotional unheimlich berührt.“

Mindy fühlte sich besonders hingezogen zu Songs, in denen die Gefühle und die Leidenschaft von Frauen offen beschrieben wurden. „Sich zu verlieben ist ein Bestandteil des Lebens,“ sagt sie. „Das ist für Jeden ein wichtiger Teil im täglichen Alltag. Ich versuche, in meiner Musik so ehrlich wie möglich zu sein. Und wenn ich in künstlerischer Weise über die Sexualität der Frau singe, wird das Publikum das auch honorieren.“

Egal, in welcher Stimmung sie sich gerade befindet, an jeden Song geht Mindy mit der gleichen Ehrlichkeit heran. Man kann das Lächeln in ihrem „Baby You Get To Me,“ hören und kann fühlen, wie schön es ist, wenn die geliebte Person in der Nähe ist. „I Just Want Love“ beschreibt das Verlangen nach Nähe, und das wird noch verstärkt durch den aufreizenden latein-amerikanischen Rhythmus. Auch McCreadys Liebe zum Salsa kommt rüber. „Ich liebe diesen latein-amerikanischen Sound, und zu diesem Song kann ich mich auf der Bühne bewegen,“ sagt sie. „Loving Your Man“ beschreibt, wie es ist, „die andere Frau“ zu sein. Obwohl Cready selbst noch nicht in dieser Situation war, hat sie diese Geschichte unheimlich berührt. „Manchmal passiert das den Leuten eben, und natürlich ist das nicht richtig – es wird nie in Ordnung sein – aber, nur weil es falsch ist, heißt das nicht, dass man seine Gefühle einfach so abstellen kann – oder, dass man nicht an die andere Frau denkt.“

„Don’t Speak,“ fordert den Partner auf, statt zu reden sich lieber auf die Gefühle zu konzentrieren. „Sacrifice,“ handelt vom Ende der Liebe. „Scream“ ist der Ausbruch aller Gefühle, der Höhepunkt, mit all der aufgestauten Wut, dem Frust und dem Bedauern über das Scheitern einer Beziehung – am Ende ist das wie ein Vulkanausbruch. „Als ich diesen Song zum ersten Mal hörte, kamen so viele Gefühle aus mir heraus,“ sagt McCready. „Da habe ich mir gesagt, dass es in Ordnung ist, mir alles von der Seele zu schreien. Aber es hat mich auch dazu angeregt, etwas zu ändern, wenn es nötig ist.“

In vielerlei Hinsicht enthält dieses Album für McCready eine ganze Reihe von Lektionen, die man einfach lernen und auf die man reagieren muss. Sie ist gerade mal 24 Jahre alt. Um ihren Traum zu verwirklichen, hat sie schon viele Hürden überwinden müssen. Und sie hat gelernt, dass sich auf dem Weg zum eigenen Ziel immer wieder neue Hindernisse auftun.

Die Musik bestimmte ihr Leben von dem Tag an, an dem sie sprechen lernte. Im Alter von neun Jahren begann sie mit Operngesang. Mit 16 machte sie ihren Abschluss an der Highschool und zog mit 18 nach Nashville, um mit Country-Music Karriere zu machen. Mit ihrer Mutter schloss sie einen Deal: Wenn sie nicht innerhalb eines Jahres Erfolg hätte, würde sie aufs College gehen.

McCready fand sofort Arbeit als Demo-Sängerin. Mit 19 Jahren unterschrieb sie einen Vertrag bei RCA. Auf ihrem Debut-Album „Ten Thousand Angels“ waren die Hits „Guys Do It All The Time,“ „A Girl’s Gotta Do (What A Girl’s Gotta Do), „Maybe He’ll Notice Her Now“ und der Titel-Song. Dieses Album erhielt Doppel-Platin und die Öffentlichkeit wurde dadurch auf McCready aufmerksam.

Auf einen Schlag war sie berühmt und ihr persönliches Leben wurde erbarmungslos unter die Lupe genommen und analysiert. „Ich darf nicht zu viele private Gefühle zeigen,“ sagt sie. „Am Anfang war ich darauf nicht vorbereitet, aber ich habe schnell gelernt, dass ich im öffentlichen Interesse stehe. Du hast einfach keine Chance. Entweder lebst du damit und es gefällt dir, oder du lebst damit und fühlst dich schlecht. Und damit du dich nicht schlecht dabei fühlst, solltest du das tun, auf das du stolz bist und solltest auch die Dinge sagen, auf die du stolz bist.“

Das gilt ganz besonders für ihre Musik. Egal, welches Chaos ihre Berühmtheit auslöste – es war immer die Musik, die ihr Rückhalt bot. Die musste ehrlich sein und das hieß, sie musste aus ihrer Seele kommen. Als sie ihr zweites Album machte, lernte sie endlich, ihre Meinung zu sagen – auch, wenn es anderen Auffassungen widersprach. Als sie ihr drittes Album aufnahm, fand sie in dem Produzenten Billy Joe Walker jemanden, der sie verstand und unterstützte – in musikalischer wie auch in persönlicher Hinsicht. „Er und ich sind musikalisch seelenverwandt,“ sagt Mindy. „Wir mögen die gleichen Songs. Wir lieben den gleichen Sound, die gleichen Künstler. Der Himmel hat uns zusammengeführt.“

Auch bei diesem Album saß Walker im Produzenten-Sessel, und McCready hat mit ihm gemeinsam das ganze Album bearbeitet. Jeden Funken an Erfahrung, den sie gesammelt hat, hat sie dafür eingesetzt. Sie hat gelernt, statt intensiv nachzudenken lieber ihren Gefühlen freien Lauf zu lassen – und hat dann alle diese Gefühle in ihr Album einfließen lassen.

„Es spielt keine Rolle, ob du beim Zuhören lächelst, weinst oder deine Mutter anrufst – diese Power von Musik ist es, die diese Wirkung auf dich hat,“ sagt Mindy. „Die Songs auf diesem Album bringen mich fast um. Ich liebe das, was sie aussagen und das heißt, ich liebe es, sie zu singen.“

Quelle: www.countrystars.com

©CountryPat

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