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Rex Allen Sr.

Geboren am 31.12.1920 in Willcox, Arizona
Gestorben am 17.12.1999

Seinen 79 Geburtstag durfte der „Arizona Cowboy“ nicht mehr erleben und – obwohl er sich seit einigen Jahren schon in´s Privatleben zurückgezogen hatte – starb eine der großen Legenden der „Western – Music“ mit ihm!

Er war – ganz offiziell – der letzte der „singenden Cowboys“ aus den Hollywood „B-Western-Moovies“, da mit seinem Film „The Phantom Stallion“ 1954 diese Aera der Filmgeschichte, die in den 30er Jahren begann, zuende ging.

Begonnen hatte seine Karriere schon recht früh. Bereits mit 11 Jahren lernte er Guitarre spielen und wenig später kommt dann noch die „Fiddle“ dazu. Er wollte es seinem Cousin „Cactus Mack (& His Boys)“ gleichtun.

Zunächst aber betätigt er sich als Rodeo – Reiter und beginnt ein Elektronik – Studium am „University College of Los Angeles“. Dieses bricht er aber wieder ab, um eine Karriere als Sänger zu starten. Seinen 1. Radio-Job bekommt er bei WTTM in Trenton, New Jersey.

Während des zweiten Weltkriegs wird er Mitglied bei der „Sleepy Hollow Gang“, einer Western Band und kommt 1945 zum WLS – National Barn Dance in Chicago und nimmt seine ersten Platten für Mercury auf.

Schon drei Jahre später folgt er dem Ruf aus Hollywood und wird bei der Filmfirma „Republic“ Schauspieler. Er tritt in die Fußstapfen von Gene Autrey, Roy Rogers, Tex Ritter, Johnny Bond und Anderen und erlangt als singender Cowboy eine gewisse Popularität.

Sein 1950 veröffentlichter Film „The Arizona Cowboy“ war der erste in einer Reihe von ca. 20 Filmen insgesamt.

Aber schon 1949 hatte er mit dem Song „AFFRAID“ einen 1. Hit! Den ersten Top Ten Hit landete er 1951 mit „SPARROWS IN THE TREE TOP“ und im gleichen Jahr hat er bei CBS eine eigene Radio-Show. Zwei Jahre später, also 1953, erreicht er mit „CRYING IN THE CHAPEL“ sogar eine goldene Schallplatte, aber erst im September 1962 kommt er mit dem Titel „DON`T GO NEAR THE INDIANS“ noch mal in die Top Twenty der Charts.

Nach seiner Filmkarriere wirkt er in diversen TV-Serien mit. Eine davon, „The Frontier Doctor“, wurde auch in Deutschland ausgestrahlt. Am bekanntesten aber wurde seine Stimme als Erzähler in über 80 Walt Disney Produktionen.

Er nahm unzählige Songs für diverse Plattenlabel auf (Mercury, Decca, Disney, Buena Vista, Musicor, Warner Brothers, JMI und Bear Family).

In den frühen 70er Jahren nahm er für Jack Clement´s JMI-Label ein Album mit klassischen Western – Songs (u.A. „LITTLE JOE THE WRANGLER“, „STREETS OF LAREDO“, „CATFISH JOHN“) auf, das später von Bear Family Rec. wiederveröffentlicht wurde (und auch heute noch erhältlich ist) „VOICE OF THE WEST“ (BCD 15 284).

Noch 1995 kam ein Album von ihm und seinem ältesten Sohn Rex Allen Jr. bei Warner auf den Markt: „THE SINGING COWBOYS“.

Dieter Mühlena

 

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