728 X 90

Trace Adkins

Diese Stimme ist die stärkste und unvergleichlichste in der Geschichte der Country-Musik und es passt einfach, dass sie zu einem der wirklich starken Individualisten dieser Musikrichtung gehört. Dieser dröhnende Bariton und das unerschütterliche Selbstvertrauen haben Trace Adkins zum Star gemacht. Aber es ist auch diese unbedingte Glaubwürdigkeit, die er in seinem Leben und in seiner Musik hat, die so viele Leute an ihm schätzen und die seine Arbeit so wertvoll macht.

Im letzten Jahr hat Trace eine Menge Preise eingeheimst für zehn Jahre harter Arbeit und die musikalischen Hymnen auf die Arbeiterklasse. Im ganzen Land hat er vor ausverkauften Häusern eine der stärksten Musik-Shows abgezogen. Man machte ihn zum Mitglied der Grand Ole Opry und er sitzt im Aufsichtsrat der Country Music Association. Als Gast war er oft gern gesehen bei TV-Talk-Shows und TV-Events, z. B. „King Of The Hill“ und „Yes, Dear“, und für KFC war er als nationaler Sprecher tätig. Seine „Coming On Strong“-CD sowie seine „Trace Adkins Video Hits“ wurden beide erst kürzlich mit Platin ausgezeichnet und seine „Greatest Hits Collection, Volume 1“, die auf Platz 1 der Charts raste, steht kurz davor. Auch seine CD „Chrome“ erhielt Gold.

Und jetzt, nach der Veröffentlichung von „Songs About Me“, ist er auf dem Wege zu einem neuen Durchbruch – dieses Mal steigt er auf in die Klasse der Elite des Landes. Das Album ist voller Ausdrucksstärke und Leidenschaft, die man von ihm so kennt, und der Titel-Song ist die erfolgreichste Single seiner Karriere. Die Annerkennung dafür wird noch größer sein, aber die Strategie dahinter ist die gleiche. „Ich nehme nur die Songs auf, an die ich glaube und die ich mit Überzeugung singen kann,“ sagt er. „So einfach ist das.“

Und gerade durch dieses Verhalten hat er in den vergangenen Jahren eine der beeindruckendsten Sammlungen an Musikstücken geschaffen – angefangen von seinem Durchbruch mit Hits wie „Every Light In The House Is On“ und „This Ain’t No Thinkin‘ Thing“ über das tolle „I’m Tryin‘ „, dem sexy „Hot Mama“ und dem rauen „Rough and Ready“, ein bisschen Anschauungs-Unterricht für die Nachwelt.

„Diese CD enthält sehr viel Autobiografisches,“ gibt er zu. „Selbst, wenn wir vier Single-Auskoppelungen von diesem Album machen, würde jede von ihnen genau mich persönlich beschreiben – wer ich bin und wo ich mich gerade befinde. Zum Beispiel ‚Metropolis‘ – dieser Song haut mich um. Er beschreibt, wo ich her komme und was mit mir inzwischen geschehen ist. ‚Arlington‘ gibt mir die Möglichkeit, meine tiefe Verehrung und meinen Respekt für die Kriegsveteranen zu zeigen, ohne politisch Partei zu ergreifen. Und dann dieser Titel ‚Songs About Me‘. Schon nach der ersten Zeile wusste ich, den muss ich unbedingt aufnehmen. Ich war selbst so oft in der gleichen Situation, den Leuten zu erklären, warum Country-Musik so wichtig ist. Und hier habe ich die Chance zu zeigen, dass ich voll dahinter stehe.“

Die erste Single und den größten Teil des Albums hat Trace zusammen mit seinem langjährigen Produzenten Scott Hendricks gemacht. Dieses Duo hat in unermüdlicher gemeinsamer Arbeit viele Hits von Tracy zusammen geschmiedet. „Scott kennt mich lange genug, um zu wissen, ob noch etwas fehlt,“ amüsiert sich Trace. „Er lässt mir so lange keine Ruhe, bis er alles hat – und nicht immer finde ich das toll! Aber am Ende, nach den musikalischen Ohrfeigen à la Scott Hendricks, kann ich mich zurücklehnen, mir im Studio noch einmal alles anhören und sagen: ‚O.K. Das hat sich gelohnt. Deshalb habe ich drei Stunden lang den gleichen Song gesungen.‘ „

Drei Titel –„My Heaven,“ „Honky Tonk Badonkadonk“ und „My Way Back“—hat er auch mit dem Produzenten und Gitarren-Guru Dann Huff aufgenommen, mit dem er das erste Mal am „Chrome“-Projekt gearbeitet hat. „Irgendwann habe ich ihn bei einer Vorstandssitzung von CMA getroffen. Und da haben wir uns gesagt ‚Wir sollten wieder etwas zusammen machen‘ – und so haben wir das auch getan. Er hat bei allem, was er macht, so unglaublich viel Talent. Es ist absolut super, mit einem Produzenten zu arbeiten, der gleichzeitig der beste Musiker im Raum ist.“

Durch die Zusammenarbeit mit diesen beiden Produzenten erreicht Trace genau die hohe Qualität, die er im Studio haben will. „Ich habe immer noch die gleiche Art, an meinen Alben zu arbeiten, wie es Ronnie Milsap tut,“ sagt er. „Was ich meine, ist die Art, wie er verschiedene Musik-Stile auf seinen Platten kombiniert. Auf diesem Album habe ich das Up-Tempo, ein bisschen Rowdy-Stil, und dann noch einige Songs, die mich an Glen Campbell erinnern, z. B. an das alte ‚Wichita Lineman‘ oder ‚By The Time I Get To Phoenix‘. Ich möchte, dass meine Alben wie ein Karussell wirken: Ich will die Leute nicht nur auf und ab tragen, sondern ab und zu auch zur Seite schwingen.“

Mit dieser Philosophie erreicht er diese Langlebigkeit, die ihm auf diesem langen Weg eine beneidenswerte Position schafft. „Es ist einfach toll, da raus zu gehen und eine Stunde oder 75 Minuten lang Songs zu präsentieren, die Alle kennen,“ sagt er. Zum ersten Mal ist er in diesem Jahr mit seiner eigenen Bühnenausstattung unterwegs, aber – wie immer – steht dieser 1,98 m große Sänger im Mittelpunkt.

„Ich mache nicht jeden Abend die gleiche Show,“ sagt er. „Meine Shows hängen von der Umgebung, in der ich gerade bin, ab. Wenn es eine Ausstellung oder ein Fest ist, dann wird der Ton angepasst. Und für ein Kasino gibt es ein anderes Arrangement. Die Stadien sind dabei am schwierigsten, weil dort alles gemischt zusammen kommt. Da sind ganz junge und ganz alte Leute vertreten und da herrscht eine Energie, die man kaum in den Griff bekommt. Und dann gibt es diese Kneipen – Mann, oh Mann, ich liebe es, ungefähr alle zwei Monate dort aufzutreten. Das brauche ich einfach. Ich gehe da rein, bin einfach ganz locker und mache meine Show, wie ich sie vor 15 Jahren schon gemacht habe.“

Damals hat Trace die Honky-Tonk-Kneipen in Texas und Louisiana aufgemischt, zusammen mit einer Gospel-Gruppe oder als Monteur auf einer Bohrinsel.

1992 zog er nach Nashville und arbeitete tagsüber auf einer Baustelle, um Geld zu verdienen. Nachts hatte er seine Gesangsauftritte und wartete auf den Durchbruch.

Die Jahre als Arbeiter prägen seine Musik, seine Anschauung und die Art, wie ihn seine Fans sehen. „Sie wissen genau, wer ich bin, wo ich her komme und was ich bin,“ sagt er. „Ich bin nicht einer dieser Burschen, der mit 16 anfing zu spielen und sonst nichts weiter machte. Ich musste tatsächlich viele Jahre lang meinen Lebensunterhalt in der Welt der Arbeiter verdienen, bevor ich davon leben konnte, was ich jetzt mache.“

Diese harte Wirklichkeit bestimmt bis heute sein Leben und Nashvilles beste Songwriters wissen, dass sie ihm die anspruchsvollsten Songs schicken können. „Die Songwriter hier in dieser Stadt wissen, wer ich bin,“ sagt er, „und wenn sie einen Song haben, der einen kleinen Schubs braucht, dann denken sie ‚es gibt nicht viele Jungs, die das machen könnten, aber Trace, der kann das.‘ Und so bekomme ich eine Menge an interessantem Material.“

Diese Überzeugung vertritt er auch bei seinen Live-Auftritten. „Ich gehe da raus und es ist so, wie es ist,“ sagt er. „Wenn ich etwas machen möchte, dann mache ich es einfach. Wenn ich etwas sagen will, dann sage ich es. Wenn mir nach Tanzen zumute ist, dann tanze ich. Wenn nicht, dann lasse ich es. Ich richte mich nach der Art des Abends, nach den Schwingungen im Raum oder der Atmosphäre im Stadion, etc. Ich gehe da nicht mit einem vorgefertigten Programm oder einer festen Choreografie raus. Jeder Abend ist anders. Es wird so, wie es sein sollte – und das ist das, was ich mag. Das macht es für mich so interessant. Wenn ich vorher immer genau wüsste, wie der Abend abläuft, würde ich gar nicht auftreten.“

Von Anfang an waren deshalb seine Bühnenauftritte so aufregend. Trace war schon drei Jahre lang in Nashville, als ihn Hendricks in einer Bar entdeckte und ihm einen Vertrag bei Capitol verschaffte. Diese unvergleichliche Stimme und die Vorliebe für Songs, die von Liebe, Verlust, Sex und dem harten Leben eines Arbeiters handeln, gaben dann den Ausschlag. Trotz der vielen Hits ist Trace einer der Stars geblieben, die mit beiden Füßen auf dem Boden stehen, und während der letzten Jahre wird er von seinen Fans und seinen Kritikern dafür hoch geschätzt.

Jetzt, mit seinem neuen Album „Songs About Me“ wird er in den Himmel der Elite aufsteigen.

Quelle: traceadkins.com

©Deutsch: CountryPat

Unsere Leser

Empfehlen Sie uns

Archive

Top Partner

css.php