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Truck Stop

Wie alles begann, die ersten Jahre.  Musik gemacht haben sie Alle schon als Kinder, bzw. als Jugendliche und in verschiedenen Bands unterschiedlicher Stilrichtung gespielt. Auch die Liebe zur Countrymusic war bei dem Einen oder Anderen schon vorhanden – aber wer außer den G.I.´s kannte schon Countrymusic? Und nur wenige Deutsche hörten den amerikanischen Soldatensender AFN.
Und noch weniger Deutsche (Musiker) spielten Countrymusic und wenn überhaupt, dann eigentlich mehr so als „Amateurband“. Eigentlich gab es nur eine Gruppe zu der Zeit, die sich schon ganz der Countrymusic verschrieben hatte und auch damals schon die wenigen amerikanischen Countrystars zum Teil begleiteten, die ab und zu mal in den amerikanischen Clubs auftraten. Aber das war eine andere Gruppe und hatte mit „Truck Stop“ nichts zu tun.

Bereits 1971 trafen sich die ersten Mitglieder der heutigen Formation zu ersten Kontakten mit dieser Art von Musik: „Cisco“, „Lucius“ und Erich. Insgeheim werden sie von ihren „Musikerkollegen“ mit denen sie noch in anderen Bands zusammen arbeiten, belächelt oder gar verspottet. Doch dann kommen noch zwei weitere „Mitspieler“ dazu, „Teddy“ und Rainer.
Rainer Bach, damals noch Student der Zahnmedizin, kaufte sich, obwohl er fast kein Geld hatte und nicht einmal wusste, was er mit dem „Ding“ anfangen sollte, eine Steelguitar. Er brachte sich Alles selber bei, indem er einfach ausprobierte, wie es gehen könnte, denn Lehrbücher gab es – zumindest hier in Deutschland – keine für dieses Instrument. Schon an dieser Tatsache kann man erkennen, welch ein musikalisches Talent in diesem (damals) jungem Burschen steckte. (Ob er es wohl bereut hat, daß er dann doch einige Jahre später wieder die Musik aufgab um nur noch als Zahnarzt zu arbeiten?)
Nachdem man sich also einigermaßen eingespielt hatte und auch genügend Songs amerikanischer Countrymusiker – außer Rock`N´Roll und Rockabillysongs – zum Repertoire gehörte, wagte man sich an die Öffentlichkeit.
Zunächst als „Schröder goes Country“, wurde dann inoffiziell die Gruppe im Mai 1972 gegründet. Zunächst spielte noch „Opa“ Claus Dieter Eckhardt mit, der sich dann später auf´s Komponieren und Texten verlegte. Auch Eckart „Oschi“ Hofmann, ehemals Klarinettist in Hamburger Jazzkapellen, wie z.B. der „Storyville Jazzband“ spielte zeitweise (zumindest beim ersten Album der Gruppe) Saxophon und Flöte bei „Truck Stop“. Michael Reinecke, der sich später auf das Komponieren von Schlagern verlegte war auch für kurze Zeit Mitglied in der Band, ebenso wie Rudolf Steinmetz und Niels Tuxen (Steelguitar), ein bekannter Studiomusiker der auf mehreren Songs bei „Truck Stop“ zu hören ist und sogar teilweise mit Ihnen auf Tournee ging.

Die ersten öffentlichen Auftritte erfolgten in der legendären „Blockhütte“, einem der damals bekanntesten Tanzlokale und Szenekneipen in Hamburg, wo auch junge, unbekannte Musiker eine Chance bekamen. Aber auch in anderen zu der Zeit bekannten Lokalen, wie z.B. „Onkel Pö´s Carnegie Hall“, dem „Remter“ oder der „Fabrik“ einem weiteren legendären Szenelokal, das leider später abbrannte und nicht wieder aufgebaut wurde, durften sie Auftreten.
Obwohl, wie bereits erwähnt, von anderen Musikern belächelt oder gar verspottet, kamen sie beim Publikum gut an. Vielleicht, weil das mal etwas ganz Anderes war, als das, was sonst so geboten wurde?

„Sorgenkind“ der Band, die ansonsten, bis auf einen später erfolgten Wechsel an der Steelguitar, (als Rainer Bach aufhörte und für Ihn Knut Bewersdorff zu „Truck Stop“ kam) von großen Veränderungen verschont bleibt, ist eigentlich nur der „e-bass“, bis dieser von Uwe Lost (1978) übernommen wird.

So kann man als Urbesetzung ansehen:

Günter „Cisco“ Berndt – Gesang und Guitarre,

Burkhard „Lucius“ Reichling – Gesang, Fiddle, Guitarre,

Wolfgang „Teddy“ Ibing – Schlagzeug,

Erich Doll – Guitarre und Banjo,

Rainer Bach – Gesang, Steel-Guitar (Piano, Guitarre und Dobro).
(
Außerdem die bereits oben genannten „Kurzzeit~ oder Teilzeit-Mitglieder“).

Nachdem der Erfolg beim Publikum immer größer wurde, erwachte in der Band natürlich auch der Wunsch sich per Tonträger einer breiteren Öffentlichkeit zu präsentieren.
Darum ändert man den Band-Namen in „Truck Stop“, nimmt im Studio von Joe Menke, in Maschen (Seevetal b. Hamburg) ein Demoband auf. Joe Menke geht damit „hausieren“ und ihm gelingt es schließlich bei Telefunken einen Plattenvertrag für die Gruppe „Truck Stop“ zu bekommen.
In diesen ersten Jahren spielen sie gewissermaßen als „Coverband“ und nehmen Songs mit englischen Texten auf.

Das war der Beginn 1973 und wenig später erschien dann auch schon ihr erstes Album, die LP „Truck Stop“, wie gesagt noch mit englisch gesungenen Titeln. Und das sollte eigentlich auch noch einige Zeit so weitergehen. Obwohl von vielen anderen Musikern belächelt, blieben sie sich selbst und ihrer Vorliebe für die Countrymusic treu – und hatten Erfolg damit!
Erst 1977 sollte sich die Situation ändern und man begann mit den Songs in deutscher Sprache und jetzt geschah eigentlich ein kleines Wunder! Waren sie bisher doch nur mehr oder weniger „Insidern“ bekannt gewesen, sollte sich das jetzt fast „schlagartig“ ändern!

Doch soweit sind wir noch nicht! Wir schreiben immer noch das Jahr 1973 und die dann bei Telefunken erschienene LP, wurde schlicht und einfach
„TRUCK STOP“ (Teldec 6.21158 AS) genannt.


Titel:
1.Hello Josephine (Fats Domino),
2. Wait A Little Longer Please Jesus (u.A. Rose Maddox),
3. Oakie From Muskogee (Merle Haggard),
4. Sunday Morning Coming Down (Kris Kristofferson),
5. Orange Blossom Special* (u.A. Bill Monroe),
6. Let It Rock (u.A. Bob Wills),
7. Rock-a-beatin´Boogie (Bill Haley),
8. Kiss An Angel Good Morning (Charlie Pride),
9. Blue Suede Shoes (Carl Perkins),
10. Foggy Mountain Breakdown Lester Flatt & Earl Scruggs),
11. Please Let Me Know (Hank Williams Sr.),
12. Dorraine (Johnny Cash?).
* Nicht Wenige halten seither diese Version des „Orange Blossom Special“ für die Beste aller bisher eingespielten Versionen, nicht zuletzt wegen „Lucius“ wahnsinniger Westernfiddle!


Die Siebziger Jahre

Nachdem die erste LP 1973 sich, wenn auch nicht gerade überwältigend, so doch auch nicht gerade schlecht verkaufte, entschloß man sich 1974 die zweite LP auf den Markt zu bringen. Auch diese LP wieder in englischer Sprache, von den Songs in Deutsch war man noch weit entfernt. „Can´t stop Truck Stop“, so der Titel dieser Scheibe, die allerdings mit dem Titel „Hello Mary Lou“ schon einen ersten „Crossover-Song“ enthielt. Allerdings waren auch drei ganz bekannte Countrysongs auf diesem Album zu finden, nämlich: „Help me make it through the night“ von Kris Kristofferson, Merle Haggard´s „The fightin´ side of me“ und den Johnny Cash – Titel „Ring of fire“. Auch diese LP verkaufte sich nicht schlecht, war aber auch noch kein großer Erfolg. Doch man gab die Hoffnung nicht auf, daß es vielleicht dann doch einmal mit den Verkaufszahlen „bergauf“ gehen könnte.
So machte man sich dann an die Arbeit und neben den sich langsam steigernden Auftrittsterminen nutzte man die Zeit an der dritten LP zu arbeiten. Diese erschien dann fast ein Jahr später, nämlich 1975 und enthielt wiederum drei ganz bekannte Titel, „Jackson“, „Let the four winds blow“ und „Jambalaya“.
Wenn ich hier schreibe „ganz bekannt“, dann meine ich natürlich dem allgemeinen Publikum bekannt, denn die anderen Songs waren natürlich den echten Country-Fans auch bekannt. (Genaue Angaben zu den einzelnen Alben am Ende der Serie in der ausführlichen Discographie).
Wiederum ein Jahr später erschien die LP „Truckin´ On New Tracks“, die diesmal aber keine der Allgemeinheit bekannten Songs enthielt und so hielten sich auch die Verkaufszahlen in Grenzen. Die 1977er LP „Truck Stop Live“ dagegen enthielt wieder mehr bekannte Titel, u.A.: „Hello Josefin“, „Truck drivin´ man“, „Orange Blossom Special“, „Detroit City“ und das von Chris Howland in Deutschland bekannt gewordene „Fraulein“, sollte aber auch kein kommerzieller Erfolg werden.
Während die Gruppe Truck Stop langsam an sich selber und an ihrem Erfolg zu zweifeln begann, wollte einer aber nicht aufgeben. Er glaubte fest daran, daß er der Gruppe den Erfolg bringen könne. Aber Cisko und seine Kollegen waren von der Idee, die Produzent Joe Menke hatte, am Anfang gar nicht begeistert und es brauchte schon ziemlich viel „Überredungskunst“, die „Elbe-Cowboys“ für dieses Projekt zu gewinnen!
Diese „Überredungskunst“ brachte Joe Menke aber auf und vielleicht tat auch der Hinweiß, daß ja auch Udo Lindenberg erst dann richtigen Erfolg hatte, als er begann, seine Rock-Titel in deutscher Sprache zu singen.
Also machte man sich, wenn auch zum Teil murrend, an die Arbeit und so erschien dann 1977 ein zweites Album der Gruppe mit dem Titel „Zu Hause“.
Zwölf Songs und Alle in deutscher Sprache! Das spaltete fast die Nation! Während die echten Country-Fans begannen, die Nase zu rümpfen, waren andere hellauf begeistert! Und vor Allem ein Song machte den Namen der Gruppe Truck Stop innerhalb kürzester Zeit allgemein bekannt, „Ich möchte so gern Dave Dudley hör´n…“. Den Text zu diesem Song ist übrigens einem „Roadie“ der Band eingefallen, H. Grabowski und die Melodie dazu stammt von Rainer Bach. Aber auch der Song „Die Frau mit dem Gurt“ – im Original „Girl On The Billboard“ (Walter Haynes/Hank Mills) gesungen von Dave Dudley konnte fast den gleichen Erfolg aufweisen. Das was keiner der Gruppe erwartet hatte, war gewissermaßen „über Nacht“ eingetreten – mit dieser in deutscher Sprache gesungenen LP stellte sich der allgemeine Erfolg ein und so beschloß man, auf dieser „Welle“ „weiter zu schwimmen“!
Allerdings begann dann mit diesem Album auch ein Kapitel, das die „Elbe-Cowboys“ sicher nicht so gerne hören möchten und das auch von der großen Öffentlichkeit unbemerkt blieb und nur von wirklichen Kennern der Country-Music-Szene bemerkt und auch kritisiert wurde! Die nicht gerade schöne Angewohnheit der Komponisten/Texter der Gruppe, sich mit fremden Federn zu schmücken! So wurde z.B. beim Titel „Die Frau mit dem Gurt“ nicht der Originalkomponist Walter Haynes auf dem Plattencover genannt, sondern als Komponist gab sich Erich Doll aus! Und auch der Text ist beileibe kein „Eigengewächs“ der Herren Doll/Grabowski, sondern lediglich die deutsche Übersetzung des Originaltextes von Hank Mills!
Diese – nicht gerade feine Angewohnheit – wurde aber bald schon fast zum System, aber dazu komme ich bei der Besprechung der nächsten Alben im dritten Teil der „Truck Stop Story“. (Allerdings muß ich fairer weise dazu bemerken, daß nicht nur die Komponisten/Texter von Truck Stop sich dieser Masche bedienten, sondern daß das hier in Deutschland, zumindest zu damaliger Zeit fast „Gang und Gebe“ war!!!).

Hier nun der Vollständigkeit halber alle Titel der ersten deutschsprachigen LP:

„Zu Hause“
Metronome/Nature 847 775-2 (Okt. 1977)

1. Ich möchte so gern Dave Dudley hör´n
2. Bleifuss Joe

3. Meine Tür steht immer offen
4. Hey, Kleiner
5. Cowboy bei der Bahn
6. Studio Nr. 9
7. Die Frau mit dem Gurt
8. Das Mädchen wird schöner mit jedem Glas Bier
9. Alt und nur im Weg
10. Henry´s Farm
11. Schuldlos im U.G.
12. Die Zockerhöhle

Beginn der „Blütezeit“ (von 1978 bis 1985)

Nach dem Erfolg des Albums „Zu Hause“(Metronome/Nature 847 775-2)begann man, diese Richtung weiter zu verfolgen. Aber noch während der Vorbereitungen für das nächste Album standen der Gruppe zwei bedeutende Ereignisse in´s Haus!
Es kam zum ersten Musikerwechsel seit Bestehen der Band; Eckhart Hoffmann (Saxophone, Flöte) verließ die Band und für ihn stieg ein anderer Musiker ein, Uwe Lost und damit hatte die Band dann – obwohl er auch noch mehrere andere Instrumente beherrschte (Guitarre, Klavier, Akkordeon, Schlagzeug), ihren festen Bassisten! Damit konnte sich Cisco jetzt voll auf die Guitarre und den Gesang konzentrieren, denn den Bass hat er nie so recht geliebt.
Aber noch ein anderes Ereignis stand in´s Haus – die erste Fahrt „über den großen Teich“!
Im Juni/Juli spielte „Truck Stop“ anlässlich der jährlichen in Chicago stattfindenden Musikmesse zum ersten Mal in der Heimat der Countrymusic! Diese Messe gehörte damals zu den wichtigsten Branchenereignissen in den Staaten. Es war ein viel beachtetes Konzert, das die Gruppe dort gab! Was letztendlich zu dieser bemerkenswerten Beachtung führte, kann man nur erraten. War es einfach die Neugierde, was eine „solch exotische Countryband aus dem fernen Germany“ zu bieten hatte, oder war es die sprichwörtliche Höflichkeit der Amerikaner, die sie veranlasste, daß das Konzert derart gut besucht war?
Immerhin führte dieser Erfolg zu den Überlegungen, eine Single für den amerikanischen Markt zu produzieren, auf deren A-Seite der Song „Ich möcht so gern Dave Dudley hör´n“ in englischer Sprache gesungen, erscheinen sollte.
(- Ob diese Idee jemals verwirklicht wurde, weiß ich allerdings nicht, konnte das aber auch leider nicht bei einer telefonischen Rückfrage in den USA klären! -)
Aber zumindest erschien hier in Deutschland die nächste LP „Auf Achse“ (Metronome/Nature 0060.133) noch in diesem Jahr (1978) auf dem Markt. Auch dieses Album kam beim entsprechendem Publikum gut an und verkaufte sich über 100 000 mal, auch wenn keine solchen Top-Songs, wie „…Dave Dudley …“ oder „Die Frau mit dem Gurt“ dabei waren. Immerhin konnte die Band im Februar 1979 für das Album eine „Silberne Schallplatte“ „einheimsen“ und bekam gleichzeitig „Gold“ für den Single-Hit „Ich möchte so gern Dave Dudley hör´n“!
Lange hatten sie sich gewissermaßen „mit Händen und Füßen“ gesträubt und es hatte für Joe Menke und einige weitere Leute einer ziemlichen Überredungskunst bedurft, bis man die Gruppe dann doch so weit hatte, daß sie einwilligte. Es ging um die deutsche Vorentscheidung zum „Grand Prix Eurovision“. Zu dieser „Vorentscheidung“ wurde die Gruppe „Truck Stop“ mit dem Titel „Take it easy altes Haus“ „in´s Rennen geschickt“ und belegte einen immerhin ganz beachtlichen zweiten Platz! Das war am 17. März 1979 in der Münchener „Otto-Sedlmeyer-Halle“. Es folgten noch in diesem Jahr eine ganze Reihe von TV-Auftritten, wie z.B. in: „Hit um halb sieben“ (WDR-TV), „Freddy Quinn´s Country Show“, „ZDF-Disco“, „Ein Platz an der Sonne“, den „Montagsmalern“, beim „Desneyland“, „Talk nach neun“, der „Schaubude“, der „ARD-Country Sendung“ und natürlich in Dieter Thomas Heck´s „Hitparade“!
Der aber wohl bedeutendste Erfolg für die Gruppe war es, das „ELEVENTH INTERNATIONAL ‚Mervyn Conn´s WEMBLEY’ FESTIVAL OF COUNTRY MUSIC“ am 21. April 1979 vor einem ca. 7000köpfigem deutsch-amerikanischem Publikum in der Frankfurter Festhalleeröffnen zu dürfen! Auch, wenn das Festival in der breiten Öffentlichkeit nicht so die Beachtung fand, wie z.B. die Fernsehauftritte, so waren sie hier immerhin als Vorgruppe für solche Country-Größen wie u.A.:Tammy Wynette, Conway Twitty, Freddy Fender, Don Gibson und MARTY ROBBINS!!!
Der Applaus, den sie hier für ihren Auftritt bekamen, war mehr als verdient!, (Ich war übrigens selbst unter den damaligen Zuschauern!) aber bei einem großen Teil der deutschen „Country-Fans“ war die Gruppe „Truck-Stop“ inzwischen längst zu „Schlager-Fuzzys“ abgestempelt! Meiner Meinung nach vollkommen zu Unrecht!
Auch, wenn ich hier jetzt vielleicht ein ganz klein wenig vom Hauptthema abweiche, glaube ich doch, daß gerade hier, an dieser Stelle, ein solches Abschweifen notwendig ist!!!
Zwar ist es Jedermann selbst überlassen zu beurteilen, was ihm gefällt, aber wenn ich die abwertenden Kommentare mancher „selbsternannter Countrymusic–Gralshüter“ höre und lese, frage ich mich oft, ob Diese denn überhaupt wissen, woher die Country-Music stammt und wie sie entstanden ist! Ganz abgesehen davon, daß viele dieser „Wichtigtuer“ vermutlich noch nie im Leben ein Fachbuch über Country-Music in der Hand gehabt haben, muß ich immer wieder feststellen, daß Diejenigen, die am Meisten über Country-Music in deutscher Sprache „wettern“, oftmals gar nicht in der Lage sind, die englischen Texte der amerikanischen Songs zu verstehen, weil sie entweder überhaupt kein Englisch, geschweige denn amerikanische Wortspielereien, die in den Songtexten häufig vorkommen, verstehen können oder aber nur über ein miserables Schulenglisch verfügen! Außerdem, wenn man gegen die „deutsche Kauntrimusik“ wettert, dann müsste man ebenso die teilweise hervorragende Country-Music aus anderen Ländern, wie z.B. der Tschechei, den Skandinavischen Ländern, Polen oder gar die auf „Afrikaans“ gesungene Country-Music aus Südafrika genauso verdammen!!!
So viel zu diesem Thema, aber zurück zur Gruppe „Truck-Stop“.
Wir sind immer noch im Jahre 1979 – und da gab es wieder ein neues Album dieser Formation. „Bitte recht freundlich“, so der Titel der LP, die in zwei verschiedenen Versionen auf den Markt kam. Zuerst im Oktober mit einem braunen Cover (Metronome/Nature 0060.217), das den Titel „Rosie (woll´n wir noch mal drüber reden?) enthielt. Im Dezember kam dann das gleiche Album mit gelbem Cover ohne den Titel „Rosie“ heraus, dafür wurde der Song „Der wilde, wilde Westen“ auf dieser Version (Metronome/Nature 0060.298) eingefügt.
(Den Grund für die zwei verschiedenen Versionen kenne ich allerdings nicht).
Weiter ging es bei den Veröffentlichungen dann 1980 mit dem Album „Truck Stop“ (Metronome/Nature 0060.343), auf dem u.A. der Titel „Old Texas Town, die Westernstadt“ zu finden ist und der nach einer tatsächlichen Begebenheit der Gruppe nach einem Auftritt und einer anschließenden ausgiebigen Feier in dieser legendären Berliner „Westernstadt“ entstanden ist. Im Jahr 1981 erschien dann mit „Die Cowboys“ (Metronome/Nature 0060.449) das nächste Album, das gleich zwei sehr bekannt werdende Titel enthielt. Das waren zum Einen „Easy Rider“ und zum Anderen „Nein danke, ich rauch nicht mehr“. Beides Titel, die oft bei den Rundfunkstationen zum Einsatz kamen und sich großer Beliebtheit erfreuten!
Auch in diesen beiden Jahren 1980 und 1981 waren die „Elbe-Cowboys“ oft zu Gast in der „ZDF – Hitparade“ und die Titel „Der wilde, wilde Westen“ und „Old Texas Town“ erreichten beide den 1. Platz und mussten nach dreimaligem Dabeisein, den Regeln entsprechend ausscheiden – sonst wären sie wohl noch länger dort geblieben. Aber auch in den anderen Rundfunksendungen und bei TV-Auftritten konnte man diese Songs immer wieder hören.
Mit der Beliebtheit der Band stieg natürlich auch die Zahl der Auftritte bei Festivals usw..
Nach dem Motto: jedes Jahr auf´s Neue, erschien auch 1982 wieder ein neues Album, diesmal unter dem Titel „Rodeo“(Metronome/Nature 810.875-1/2/4). Ein recht erfolgreiches Album mit einer Reihe von Titeln, die einen größeren Bekanntheitsgrad erreichen sollten. Unter den 14 Titeln waren es gleich mindestens fünf der Songs, die man immer wieder im Radio hören konnte: „Das gibt´s doch nur in Dallas“, „Hilly-Billy Country Lilly“, „Mein Opa, das bin ich“, „Die Sonne steht tief“ und „Geiger in der Country Band“.
Das Jahr 1983 sollte nicht nur wieder ein neues Album bringen „Potz Blitz“ (Metronome 813 352-1/2/4), das aber nicht so erfolgreich war wie das vorhergehende, zumindest, was die Popularität der Songtitel anbelangt. Aber 1983 sollte vor Allem einen großen Umbruch für die Band bringen. Der zweite – und bisher letzte – Musiker-Wechsel in der Geschichte der Band. Rainer Bach (steelguitar), eines der Gründungsmitglieder der Band „Truck – Stop“, steigt aus. Ihm wird die doppelte Belastung (als Zahnarzt und als Musiker) zu groß und vermutlich fordert auch die Familie ihr Recht. Rainer entscheidet sich, wenn auch schweren Herzens, die Karriere als Musiker „an den Nagel zu hängen“!
Für ihn kommt als neues Bandmitglied Knut Bewersdorf in die Band und übernimmt den Posten des Steelers, obwohl auch er noch andere Instrumente beherrscht (Dobro, Guitarre, Bass, Akkordeon und Keyboards). Das war Ende 1983 und da hatte man schon so ca. 80 Konzertauftritte hinter sich gebracht und die Arbeit an dem Album hatte ja auch Zeit und Kraft gekostet.
Trotzdem erscheint auch im nächsten Jahr wieder eine neue CD, diesmal mit dem Titel „Alles Klar“ (Metronome 823 739-1/2/4), aus dem die beiden Songs „Ein Tag wie ein Freund“ und ganz besonders die zu Herzen gehende Ballade „Mein Stiefel kommt in´ Himmel“ besondere Aufmerksamkeit erregen!
Mit dem dann 1985 erschienenen Album „In Concert“ (Metronome 827 098-1/274) werden nicht nur bekannte Titel aus bereits erschienenen Alben in einer „Live-Version“ vorgestellt, sondern auch bisher auf Tonträger noch nicht veröffentlichte Songs, wie das „Johnny Cash Medley“ oder „Good Hearted Woman“, sowie ein „Bluegrass-Medley“ und der „Square-Dance“.
Genaue Angaben zu den LP´s und CD´s am Ende der Story in einer ausführlichen Discographie.

Ulk, Ärger und Jubel … ab 1986

Es war ja wohl ganz offensichtlich, daß der Song „Verzeihung“,(„gesungen“ vom Schlagzeuger Teddy Ibing) die B-Seite der Singleauskoppelung „Angeln entspannt“ (aus der LP „In Concert“) ein Witz sein sollte, aber Manchem schien sogar das zu gefallen, denn immerhin durfte Teddy auch später noch mal seine Stimmbänder strapazieren.
Die noch im gleichen Jahr (1986) folgende neue LP „Louisiana Ladies“ (Metronome 829 204-1/2/4) wird sehr unterschiedlich aufgenommen und gerät bös in die Kritik der Fachleute.
Das „normale Publikum“ merkt davon allerdings gar nichts. So erreicht der ausgekoppelte Titelsong, ein Lied im Cajun-Stil sogar am 18.6.86 den 2. Platz in der ZDF Hitparade. Aber die LP selbst, bzw. einzelne Titel geraten stark in Kritik, da einige der Songs, die „angeblich“ aus der Feder von Knut Bewersdorf/Erich Doll stammen sollen, stark „abgekupfert“, z.T. sogar komplett von anderen Autoren stammen. Die Vorwürfe bleiben von der Gruppe Truck Stop unerwidert, lediglich ein Fanclub regt sich über diese „angeblich nicht berechtigten Vorwürfe“ auf!
Gleich zwei Rezensionen im „Country Express“ Nr. 15, August 1986 weisen darauf hin!
Michael Loewenstein reklamiert:

„Sie will den Himmel auf Erden“ – 2/3 des Liedes stammen von Amanda Lears „Fever“, der Titel „Schöne Grüße“ sei der Melodie des Bellamy Brothers Hits „Old Hippies“ entnommen und „Traum vom großen Abenteuer“ entstamme teilweise dem „Ich möchte so gerne mal nach Nashville“ von Western Union, die zwar auch nicht den Song geschrieben haben, aber wenigstens den Urheber nennen.
Uli Gramer beanstandet:
„Der Traum vom großen Abenteuer“ enthält mehr als ähnliche Töne aus dem „Highway 40 Blues“ von Ricky Skaggs. „Schöne Grüße“ – auch Uli verweist auf die Versmelodie von „Old Hippies“ der Bellamy Brothers während der Refrain von Tom Astor´s „14 Tage auf dem Brenner“ entstammen würde. Und auch das der Titel „Wenn ein Stern vom Himmel fällt“ beileibe kein „Eigengewächs“ ist, sondern der Titelsong aus der LP „Thanks For The Dances“ der Kanadier Ralph Carson & Country Miles sei.
Wie gesagt, Truck Stop, beziehungsweise das „Autorenpaar“ Bewersdorf/Doll schweigen zu den Vorwürfen und bei den Fans und dem normalen Publikum achtet man auf solche „Feinheiten“ sowieso nicht!
Wiederveröffentlicht wird das Album übrigens 11 Jahre später bei BMG-Ariola unter der Nr.: 74321 49897-2
Das Jahr 1987 wird dann wieder erfreulicher für die „Cowboys der Nation“ – ihr Album „Freunde bleiben“ (Metronome 833 093-1/2/4) gerät nicht in die Kritik und mit den Titeln „Die Lady und der Tramp“ und „Freunde bleiben“, sowie dem sozialkritischem Text des Songs „Wir machen aus dem Vater Rhein `ne Pipeline“ können sie auch wieder auf sich aufmerksam machen.
Die Leser der Zeitschrift „TRUCKER“ hatten die beliebtesten deutschen Country-Künstler gewählt und die Gruppe „Truck Stop“ erhielt als Sieger den „Goldenen Truck“. Über zehntausend Fans jubeln, als am 7. November 1987 Truck Stop in Geiselwind diesen Preis erhält. „Der erste deutsche Country Oscar geht an die Elbe Cowboys!“, so ruft Tom Jeier, Moderator von Bayern 3 in´s Mikrophon und die Reihe der Gratulanten will kein Ende nehmen.
Und auch wieder einmal im „Mutterland“ der Country-Music konnte man auf Erfolge verweisen. So wurden sie z.B. bei einem internationalen Country-Festival in Texas viel bejubelt. Dort hatten sie bereits ein paar Jahre früher schon gespielt und in den Jahren 1983 und 1984 wurden sie sogar von der ICMA (International Country Music Association) in den USA ausgezeichnet!
Aber nicht nur in Texas, sondern besonders hier in Deutschland wurden ihre Konzerte, die fast immer voll ausverkauft waren, begeistert vom Publikum aufgenommen. Besonders auf den Trucker-Festivals wurden die „Elbe-Cowboys“ mit Auszeichnungen und Beifall geradezu überschüttet.
Längst gehörten ihre Songs, wie „Ich möcht´ so gern Dave Dudley hör´n“, „Der Wilde, wilde Westen“, „Old Texas Town…“ usw. zu den Songs die das Publikum damals (und auch heute noch) immer wieder hören wollten.
Aber nicht nur auf den Truck-Festivals ernteten sie viel Beifall. Fast genauso viel Beifall bekamen sie auch im Februar des Jahres 1987, als sie anlässlich der „Nordic World Ski Championsships“ (Nordische Ski-Weltmeisterschaft) im ausverkauften Zelt auf dem Gelände an der Skiflugschanze in Oberstdorf/Allgäu auftraten.
Nach dem Auftritt im Zelt ging es dann zum „Aufwärmen“ in die „Western-Bar“ in Tiefenbach bei Oberstdorf. Das Lokal war natürlich gerammelt voll und es wurde bis in die frühen Morgenstunden kräftig gefeiert. Lucius und Cisco spielten etliche Songs unplugged auf ihren Guitarren und der größte Teil des Publikums sang begeistert mit. Leider hat der Wirt Peter Bley die damals gemachten Fotos (nach eigenen Angaben) „versaut“, so daß es von dieser Party leider keine brauchbaren Bilder gibt. Peter Bley der Wirt, hat aber anschließend eine Annonce im Allgäuer Anzeigeblatt aufgegeben, die folgenden Text hatte: „Ich bedanke mich bei Allen, die nicht gekommen sind, wir hätten sowieso keinen Platz mehr gehabt!“ Soviel zum Auftritt von Truck Stop in Oberstdorf.
Aber auch Ärgerliches und Kurioses gibt es aus dem Alltag der Gruppe zu berichten. So hatten es auch die „Langfinger“ auf die Gruppe abgesehen und auf den bisherigen Tourneen waren sechzehn Cowboyhüte, vier Guitarren, eine Geige, acht Verstärker (Endstufen), zwei Mischpulte, einige Dutzend Mikrophone, 1 Lichtspot und gar eine Monitorbox verschwunden.
Einmal wurde sogar der große LKW mit der gesamten Anlage geklaut, aber damit hatten die Diebe ausgesprochenes Pech. Was sie nicht wissen konnten war, daß dieser LKW einen Fehler in der Lenkung hatte, den nur der langjährige Fahrer ausgleichen konnte. Die damit nicht fertig werdenden Diebe fielen durch das „Schlangenlinien-Fahren“ einer Funkwagenbesatzung auf, die wohl im ersten Moment an einen betrunkenen Fahrer dachten. Nachdem der LKW dann gestellt worden war, kam dann der wahre Sachverhalt an´s Tageslicht und es klickten die Handschellen.
Der Produzent von Truck Stop, Joe Menke äußerte sich mal zu der Situation, in der eine neue LP produziert wird. Das Ganze dauert etwa drei Monate und – vor Allem am Anfang werden Unmengen an vitaminreicher Kost und Getränken verzehrt. „In den ersten drei bis vier Wochen ist Gemüse~ und Obstzeit. Tomaten, Gurken, Sellerie, Kohlrabi, Radieschen, Bananen, Apfelsinen, Gemüsesäfte und ungezählte harte Eier werden kistenweise verschlungen. Dazu kommen rund 200 Kannen Kaffee. Und schließlich auch ein paar Dutzend Flaschen Whisky. Wir bauen die Batterien der leergetrunkenen Flaschen stets über dem Tresen unserer Bar im Maschener Tonstudio auf. Auf Besucher macht das einen gewaltigen Eindruck – und auf uns hinterher auch.“, soweit Joe Menke im Originaltext.
Auch das Album „Freunde bleiben“ wird 10 Jahre nach der Erstveröffentlichung wieder auf den Markt gebracht und wieder ist es die Firma BMG-Ariola, die das alte Metronome-Album 1997 unter der Nr.: 74321 49898-2 neu veröffentlicht.

Im Jahr 1988 erscheint dann das Jubiläumsalbum zur 15-Jahr Feier.

1995, das Jahr der Veränderung und was danach kam.

Zunächst war es wohl ein Schock für „Truck Stop“, als Joe Menke, der langjährige Produzent und Freund, der Band bekannt gab, dass er sich langsam aus dem Musik-Geschäft zurückziehen wolle. Als er ihnen aber gleichzeitig versicherte, daß er ihnen auch weiterhin als Berater zur Verfügung stehen würde, beruhigten sich die Gemüter wieder etwas. Vielleicht war das der letzte Anstoß zu der Veränderung, auf die sich die Band einstellen musste.
Zwar war man die ganzen Jahre sowohl mit dem ganzen Team, als auch mit der Plattenfirma Metronome/Nature gut ausgekommen, aber die Zeiten hatten sich verändert, waren härter geworden. Wenn man auch weiterhin Bestehen und Erfolg haben wollte, brauchte man einen starken Partner, der sich sowohl um das deutsche Repertoire kümmerte, der aber auch über einen großen, gut funktionierenden Vertrieb und eine exzellente Promotionabteilung verfügte.
Auch brauchte die Gruppe einen gleichwertigen Ersatz für Joe Menke. Das waren die Voraussetzungen, die gut überlegt sein wollten. Als Nachfolger für Joe kam eigentlich nur Einer in Betracht – Einer, der die Gruppe auch schon viele Jahre kannte und der auch bereit war, für sie zu arbeiten. Volker Heintzen war lange Zeit Ton-Ingenieur und Co-Produzent im Studio in Maschen gewesen, bevor er sein eigenes Tonstudio eröffnet hatte. Als Nachfolger für Metronome entschied man sich für BMG/Ariola, wo man sich über die gemeinsamen Ziele schnell einig wurde. So wurde das neue Album erstmals im VOX – Klangstudio von Volker Heintzen aufgenommen und erschien dann mit der Nummer:
74321 28533 2 im Mai bei BMG/Ariola unter dem Titel No. 1″.
Auf die Frage, warum man das Album „No. 1″ genannt hatte, nachdem sie ja bereits so viele Alben veröffentlicht hatten, meinte Cisco: „Dafür gibt es drei gute Gründe:1. es ist für uns wirklich ein Neuanfang, 2. es ist das erste Album, das bei BMG/Ariola erschienen ist und 3. weil „Truck Stop“ Deutschlands Countryband No. 1 ist“. Zwar werden sich darüber die Geister scheiden, aber so ganz unberechtigt ist dieser – wenn auch nicht gerade bescheidene – Ausspruch ja nun doch nicht!
Immerhin hat man sich mit dem Album auch wirklich Mühe gemacht und 14 Titel, die nicht nur vom Rhythmus her sehr abwechslungsreich sind, sondern z.T. auch wieder („Ruf Sie An“, „Wohin der Wind Dich treibt“, „Sonst Glaub ich´s nicht“ ), mit nachdenklich machenden Texten aufwarten kann. Oder der wohl nicht so ganz ernst gemeinte Text zu „Emmylou, Emmylou“. Auch das Duett von Cisco und Jill Morris: „Komm her Du bist mein Cowboy“ ist eine gelungene Überraschung!
Die Zusammenarbeit mit BMG/Ariola sollte sich als genauso erfolgreich erweisen, als vorher die Zusammenarbeit mit Metronome. Jedenfalls wurde die CD „No. 1″ ein voller Erfolg und bereits im nächsten Mai, also 1996 erschien dann das Album „Gegen den Wind“. Zwar hatte man bei diesem Album etwas gespart, nämlich gleich zwei Titel gegenüber dem „No.1″ und an Zeit gleich 5,03 Min. Mit „Hey Kleiner Cowboy“ wurde gewissermaßen ein „Gegenstück“

zum Song „Wohin der Wind Dich treibt“ aus dem vorigen Album geschaffen und mit der gefühlvollen Ballade „Heimat ist überall“ und mit „Zarte 17″ sind auch wieder weitere sehr nachdenklich machende Songs auf diesem Album.
-Schade nur, daß vermutlich nicht allzu viele Menschen sich so manchen Text der „Elbecowboys“ wirklich zu Herzen nehmen, sonst würde es vielleicht etwas besser aussehen, auf dieser Welt! –
Die gute alte Angewohnheit, jedes Jahr ein Album zu veröffentlichen, wurde auch bei der neuen „Plattenfirma“ beibehalten und so erschien 1997 das Album „Hände Hoch“, das auch wieder 12 bunt gemischte Songs enthielt. Ein Jahr später gab es dann das Album „25 Jahre Truck Stop on Tour“, das nicht nur neue Songs enthielt, sondern auch drei bekannte Titel, sowie ein Medley mit bekannten Songs, in Neuaufnahmen. Dieses Album wurde dann in einer Neuveröffentlichung 1999 nochmals auf den Markt gebracht, wobei ein Song („Uns´re Herzen“) durch den Song „Maschen-Draht-Zaun“ mit Stefan Raab (Gesang) ersetzt wurde.
Aber auch ein neues Album gab es selbstverständlich im Jahr 1999 und zwar die CD „Damenwahl“ mit sogar immerhin 15! Titeln, wobei der Titelsong außer in der normalen ~ noch einmal in einer „Bluegrassversion“ enthalten ist.
Auf dem „Sampler“ „On The Road“, der im Jahr 2000 erschien, gab es diesmal keine neuen Songs, sonder nur schon bekannte Titel, die vorher schon auf anderen Alben veröffentlicht worden waren.
Im nächsten Jahr kam dann wieder eine Scheibe mit 14 neuen Songs auf den Markt: „Cowboy Alarm“, die 2002 mit dem Album „Wilde Reiter“ einen Nachfolger fand. Dreizehn Songs sind auf dieser abwechslungsreichen, hörenswerten Scheibe, aber -meiner Meinung nach- kein Song, der die Qualität zu einem echten Hit hätte.
Da ist das aktuelle Album aus diesem Jahr 2003 dann schon wieder um Einiges interessanter. Auch wenn einige altbekannte Songs dabei sind, diese aber in Duettaufnahmen mit diversen anderen Interpreten und wie ich glaube, durchaus erwähnenswert, hier auf die einzelnen Titel einzugehen.

30 Jahre
TRUCK STOP
10 BRANDNEUE SONGS
und unsere größten Hits, im Duett gesungen mit
Tom Astor, Bellamy Brothers, Linda Feller, Gunter Gabriel, Höhner,
Stefan Raab, Peter(Schürzenjäger), Markus(Klostertaler)

Lucius – VON ARIZONA BIS OLD TEXAS TOWN

Gunter Gabriel & Cisco – DIE FRAU MIT DEM GURT

Lucius – 300 JAHRE (wenn man uns addiert)

Stefan Raab & Cisco – DER WILDE, WILDE WESTEN

Lucius – MISSISSIPPI LADY

Cisco – WIR SIND DIE COUNTRY-SUPERSTARS

The Bellamy Brothers & Lucius – HELLO, LADY HARLEY

Cisco – DAS LEBEN IST VIEL ZU KURZ (egal, wie lang es ist)

Tom Astor & Cisco – ICH MÖCHTE´ SO GERN DAVE DUDLEY HÖR´N

Cisco – DAS GIBT ES NUR IN MASHVILLE!

Linda Feller & Lucius – HEY, KLEINER COWBOY

Cisco – KEEP ON TRUCKIN´

Markus (Klostertaler) & Lucius – TAKE IT EASY ALTES HAUS

Cisco – WIE SCHÖN, DASS DU DAS BIST

Höhner & Lucius – ANGELN ENTSPANNT

Cisco & Lucius – EIN HERZ UND EINE SEELE

Lucius – JENNY

18. Peter (Schürzenjäger) & Lucius – FREUNDE BLEIBEN

Wenn man sich diese Songauflistung anschaut, wird sich Mancher vielleicht etwas wundern. Astor, Gabriel und auch Linda Feller sind ja als deutsche Countryinterpreten bekannt und das Stefan Raab ein Faible für die Country-Music hat, weiß die ganze Nation spätestens seit dem „Maschen-Draht-Zaun“. Über die „Bellamy Brothers“ braucht ja wohl kein Wort verloren werden, aber „Höhner“, „Klostertaler“ und „Schürzenjäger“ ??? Da war ich doch etwas skeptisch, aber zumindest zwei dieser drei Interpreten passen recht gut dazu, wobei mir am Besten (von diesen drei Titeln) der Song „Freunde Bleiben“ gefällt.
Auch auf dieser CD sind wieder zwei jener Songs dabei – „Jenny“ und „Das Leben ist viel zu kurz“ – wie schon auf früheren Alben der Gruppe „Truck Stop“, die (vom Text her) sehr nachdenklich machen und sich mit menschlichen Problemen beschäftigt.

Insgesamt gesehen ein Album, das man nicht nur reinen „Truck-Stop-Fans“ empfehlen kann! Natürlich Nichts für die sogenannten Country-Puristen, die ja sowieso über Alles meckern, was nicht in ihr eigenes Denkschema hineinpasst!

Ja, damit wäre eigentlich die Geschichte der Gruppe „Truck Stop“ bis zum Jahre 2003 beendet.
Im nächsten Abschnitt werde ich noch einige Angaben zu den einzelnen Mitgliedern der Band machen, über Vorlieben, Hobbies usw., so, wie sie es selber einmal erzählt haben.
Und als letzter Teil und Abschluß der „TRUCK STOP STORY“ wird es dann noch eine ausführliche Discographie geben.


Die Band

Gerade noch rechtzeitig erreichte mich eine Nachricht, die vermutlich alle „Truck-Stop Freunde“ überraschen und u.U. auch traurig machen wird.
Nach 30jähriger „Mitgliedschaft“ in der Band verlässt Gründungsmitglied Erich Doll (lead-guitar) die Gruppe!
Der Ausstieg soll angeblich aus privaten Gründen und im Einvernehmen mit den anderen Bandmitgliedern bereits zum 01. Oktober 2003 erfolgt sein.
Bei der am 01. November vom NDR ausgestrahlten Sendung „30 Jahre Truck Stop, musikalische Geburtstagsfeier mit den Cowboys der Nation“ war bereits das neue Mitglied der Band Dirk Schlag mit von der Partie. In der Sendung hieß es, das Erich Doll erkrankt sei! Ich hoffe, daß das nur eine Ausrede war, um eine langatmige Erklärung zu vermeiden.
Schade ist es auf jeden Fall, denn Erich war nicht nur als lead-guitarrist, sondern auch als Komponist und Texter für die Gruppe sehr erfolgreich. Sein Ausscheiden dürfte doch, trotz gutem Ersatzmann, eine große Lücke hinterlassen!

LUCIUS REICHLING (Leadsänger, Fiddle und Guitarre)
Lucius wurde als Burkhard Reichling am 8. März 1947 in Berlin geboren.
Seit seinem 4. Lebensjahr Geigenunterricht und erlernt mit 16 Jahren das Guitarrespielen. Bereits ein Jahr später gründet er, noch auf dem Gymnasium in Stadthagen seine erste Band, mit der er bis zum Abitur 1966 zusammenbleibt. Im Jahr 1969 beginnt er ein Psychologie-Studium an der Uni Würzburg und wechselt von dort nach Hamburg, wo er auch das Vordiplom ablegt. Danach bricht er das Studium zugunsten der Musik ab und trifft 1971 mit Cisco und Erich zusammen. Im Mai 1972 gründen die drei eine Band namens „Schröder goes Country“, die später in „Truck Stop“ umbenannt wird.
Hobbys: Sportfliegerei, Harleyfahren, Surfen, Billardspielen, Video-Filmen.

RAINER BACH (Leadsänger, Steel~ und Rhythm-Guitar)
Gründungsmitglied der Gruppe, heute nicht mehr dabei. Er verließ die Band nach 10 Jahren, da er Beruf (Zahnarzt), Familie und Band nicht mehr „unter einen Hut“ bringen konnte. Hat während des Studiums Erfahrungen als Sänger in Folk-Clubs gesammelt. Die Steelguitar erlernte er autodidaktisch!
Hobbys: Windsurfen, Harleyfahren.

ECKART HOFMANN (Flötist, Saxophonist)
Kommt aus der Jazz~ bzw. Soulszene und spielte in Hamburg bei den überregional bekannten Bands „Fabs“ und „Outsiders“, bevor er für nicht allzu lange Zeit bei „Truck Stop“ einstieg.

CISCO BERNDT (Leadsänger, Guitarre, e-bass [ehemaliger Bassist von Truck Stop] und Keyboard.
Cisco wurde als Günter Bernd am 12. Dezember 1943 in Hamburg geboren.
Er beginnt sich schon früh für die Musik zu interessieren, aber die Eltern wollen, daß er etwas „Vernünftiges“ lernt. So beginnt er nach der Schule eine Maurerlehre, gründet aber schon im ersten Lehrjahr seine erste Band „Cisco and the Houserockers“. Zunächst wurde Rock `N´ Roll gespielt, dann kam der Twist und ab ca. 1961 spielte er mit der neuen Band „Cisco and his Dynamite´s“ und machte auf der „Beatwelle“ weiter. Er selber hatte aber schon damals eine gewisse „Vorliebe“ für die Country-Music und kleidete sich schon damals mit Stiefeln und Hut, was ihm letztendlich auch den Spitznamen „Cisco“ einbrachte.
Irgendwann, zwischendrinn, hat er auch eine gewisse Zeit lang als Seemann gearbeitet, findet aber wieder zur Musik zurück, als er mit Lucius und Erich zusammentrifft und den „Vorgänger“ der Band Truck Stop gründet.
Hobbys: Reiten (hat zwei eigene Pferde), Lederarbeiten (macht Sättel und Zaumzeug selber), Schießen (Waffensammlung), Beil~ und Messerwerfen, Bullpeitsche (Streichholz aus der Hand schlagen). Er fährt gerne „hohe“ Autos, damit er während der Fahrt den Stetson auf dem Kopf lassen kann.

ERICH DOLL (Guitarre, Five-String-Banjo, Komponist und Texter)
geboren am 31. Juli 1948 in Kolbermoor/Niederbayern.
Kommt irgendwann nach Frankfurt, wo er sich in den Ami-Clubs herumtreibt und dort auch musiziert. Bei einem Tripp nach San Francisco erlernt er dort das Sitarspielen. Arbeitet später in Hamburg als Grafiker für die Zeitschrift „Konkret“. Hier in Hamburg lernt er die anderen kennen und hängt den Grafiker „an den Nagel“, um bei Truck Stop mitzuspielen.
Hobbys: Flugzeug-Modellbau, Hundenarr.

UWE LOST (e-bass, spielt aber auch Guitarre, Klavier, Akkordeon und Schlagzeug)
geboren am 19. Juni 1949 in Hamburg.
Beginnt ab dem 9. Lebensjahr mit Akkordeon-Unterricht u.A. bei Heinz Funk (Komponist) und erlernt mit ca. 12 Jahren, während der Pfadfinderzeit Guitarre. Gründet mit einigen Mitschülern etwas später eine Schulband. Bereits mit 15 Jahren hatte er seinen ersten „Starclubauftritt“ mit der Band „The Hocks“, wechselte dann zu den „Brawlers“.
Im Jahr 1965 beginnt er eine Lehre als Automechaniker und betätigt sich nicht mehr so häufig als Musiker. Sattelt vom Automechaniker um zum Speditionskaufmann und beginnt ab 1971 wieder verstärkt Musik zu machen.
Zunächst spielt er bei der Tanz~ und Rockband „Raymondos“ und geht 1972 mit den „Valendras“ als Begleitband für Daliah Lavi auf Tournee. Während einer Übungssession lernt er die Band „Truck Stop“ kennen, aber er tourt zunächst noch weiter in diversen Begleitbands für namhafte Künstler. Erst 1978 steigt er bei „Truck Stop“ ein und begleitet sie schon kurze Zeit darauf bei dem Tripp in die USA, wo sie auf der Musikmesse in Chicago spielen.
Hobbys: Tennis-Spielen, Reiten, Surfen, Karate, Harleyfahren, Video-Filmen.

TEDDY IBING (drums)
geboren am 10. August 1948 in Bergen a.d. Dumme (Kreis Lüchow-Dannenberg) als Wolfgang Ibing.
Bereits im Alter von 13 Jahren spielt er bei Privatfeiern, Schützenfesten und Feuerwehrbällen u.Ä. Schlagzeug. Später, auf dem Gymnasium schließt er sich einer Dixielandband an. Spielt, noch etwas später in einer Modern-Jazz Group und lernt, nachdem er bereits 1970 nach Hamburg umgezogen ist und dort Zahnmedizin studiert, Lucius kennen. Dieser überredet ihn, bei „Truck Stop“ einzusteigen und er bricht der Musik zu liebe das Studium ab.
Hobbys: Kochen, sammelt kleine „Wiking-Autos“.

KNUT BEWERSDORFF (Pedal-steel, Dobro, Guitarre, Bass, Akkordeon und Keyboard)
der Jüngste in der Gruppe, wurde am 27. April in Stade a.d. Elbe geboren.
Mit Neun Jahren begann er für ca. drei Jahre mit dem Akkordeon-Unterricht und stieg dann auf die Guitarre um. Bereits mit 14 Jahren gründete er seine erste Schülerband „My Ami“ und betätigte sich in dem Alter bereits als Komponist. Bereits mit 19 war er als Profimusiker in einer Tanzband tätig, in der er sich als Bassist und Sänger betätigte. Außerdem gründete er , sozusagen „nebenher“ noch eine Country-Rock-Formation, das „Norddeutsche Prärieorchester“. In dieser Gruppe spielte er außer dem Bass auch schon die Steel-Guitar.
Im Oktober 1983 stieg er dann bei „Truck Stop“ ein und ersetzte den aus beruflichen Gründen ausgestiegenen Rainer Bach. Zusammen mit Erich Doll komponiert und textet er seit der Zeit auch viele der „Truck Stop“ Songs.
Hobbys: Computer, Internetseiten (der Band) gestalten und verwalten.

Ende der Biografien
es folgt die Discographie.

 

TRUCK STOP DISCOGRAPHIE
(Alle regulären Truck Stop Tonträger seit 1973, ohne Sampler, Koppelungen usw.)

1973 TRUCK STOP (Teldec 6.21158 AS)
Titel:
1. Hello Josephine, 2. Wait A Little Longer Please Jesus, 3. Oakie From Muskogee,
4. Sunday Morning coming down, 5. Orange Blossom Special, 6. Let It Rock,

7. Rock A Beatin´ Boogie, 8. Kiss An Angel Good Morning, 9. Blue Suede Shoes,
10. Foggy Mountain Breakdown, 11. Please Let Me Know, 12. Dorraine.


1974 CAN´T STOP TRUCK STOP (Teldec SLE 14783-P AS)
Titel: 1. Rip It Up, 2. Hello Mary Lou, 3. Help Me Make It Through The Night, 4. Square Dance, 5. I Know You´re Married But I Love You Still, 6. Nadine, 7. The Fightin´ Side Of Me, 8. Ring Of Fire, 9. Don´t Touch My Bottle, 10. Fool For Loosing You,
11. Truck Stop Blues.

1975 KEEP ON TRUCKIN´ (Teldec 6.22142 AS)
Titel: 1. Yakety Yak, 2. Jackson, 3. Are You Missin´ Me, 4. Liberty, Rosalie,
5. I´m A Nut, 6. Let The Four Winds Blow, 7. Jambalaya, 8. Mary, 9. General Custer,
10. Billy Smart, 11. Daddy.

1976 TRUCKIN´ ON NEW WAYS (Teldec 6.22407 AS)
Titel: 1. Is Anybody Goin´ To San Antone, 2. It´s So Hard For A Man, 3. You´ll Find The Way, 4. Alabama Princess, 5. Prison Bound, 6. Roll In My Sweet Baby´s Arms,
7. Highway 59, 8. Goin´ Up To Washington, 9. I Take A Lot Of Pride In What I Am,
10. Lover, Please Come Back, 11. Please Gimme Peace, 12. Uh, Gee.

1977 TRUCK STOP LIVE (Teldec 6.23565 AF – 4.23565 CH)
Erstes LIVE-Album!
Titel: 1. Hello Josephine, 2. Ain´t That A Shame, 3. Truck Drivin´ Man, 4. You´ll Find The Way, 5. The Streets Of Baltimore, 6. Orange Blossom Special, 7. Detroit City, 8. Are You Missing Me, 9. Fräulein, 10. Ruby, 11. Peggy Sue, 12. Square Dance.

1977 Okt. ZU HAUSE (Metronome/Nature 847 775-2)
Titel: 1. Ich möcht´ so gern Dave Dudley hör´n, 2. Bleifuss Joe, 3. Meine Tür steht immer offen, 4. Hey Kleiner, 5. Cowboy bei der Bahn, 6. Studio Nr. 9, 7. Die Frau mit dem Gurt,
8. Das Mädchen wird schöner mit jedem Glas Bier, 9. Alt und nur im Weg, 10. Henry´s Farm, 11. Schuldlos im U.G., 12. Die Zockerhöhle.

1978 Okt. AUF ACHSE (Metronome/Nature 0060.133)
Titel: 1. Nashville Tennessee, 2. Hanna´s Mann, 3. Ich rauch´ zuviel, 4. Der Tramp, 5. Der letzte Trip, 6. Amerika, 7. Kopf oder Zahl, 8. Jeden Tag in einer anderen Stadt, 9. Der König von der Autobahn, 10. Sie will zurück nach München, 11. Die Zeiten, 12. Jetzt ist Schluß.

1979 Okt. BITTE RECHT FREUNDLICH [Braun] (Metr./Nat. 0060.217)
Titel: 1. Angeln entspannt, 2. Weißt Du was ich könnte, 3. 10 000 Geiger, 4. Rosie (woll´n wir noch mal drüber reden?), 5.Chiffre 107, 6. Wozu soll ich weinen, 7. Treib Dich nicht rum, 8. Heut´ Nacht lässt mich der Schnaps im Stich, 9. Jana, 10. Mutter, 11. Osnabrück hin und zurück, 12. Er muß gehen, 13. Hey, hast schon Recht, 14. 1:100 000.

 

1979 Dez. BITTE RECHT FREUNDLICH [Gelb] (Metr./Nat. 0060.298)
Titel: wie oben, außerRosiedafür: Der wilde, wilde Westen

1980 Okt. TRUCK STOPP (Metr./Nature 0060.343)
Titel: 1. Old Texas Town, die Westernstadt, 2. Du bist der absolute Wahnsinn, 3. Träume von Jamaika, 4. Taufschein, Trauschein, 5. Freizeit-Cowboy, 6. Ich hab´ so das Gefühl, 7. Hier spricht der Truck, 8. Ich pfeife auf die Autobahn, 9. Jede Menge Hits, 10. Immer nur Sekt und Kaviar, 11. Cornflakes, Hamburg-Amsterdam, 12. Laß mich geh´n.

1981 Okt. DIE COWBOYS (Metr./Nature 0060.449)
Titel: 1. Easy Rider, 2. Der Roadie von der Country-Band, 3. Freiheit, 4. Thema Nr. 1, 5. Es macht einfach Spaß, 6. Rock´n Roll Hotel, 7. Wieder mal zu spät, 8. Nein danke, ich rauch´ nicht mehr, 9. Das letzte Paradies, 10. Ich weiß, daß Du weißt, 11. Er pfeift sein eig´nes Lied, 12. Mach Dir nicht in´s Hemd.

1982 Okt. RODEO (Metr./Nature 810.875-1/2/4)
Titel: 1. Country New Wave, 2. Keiner meiner Freunde hat mehr Zeit, 3. Das gibt´s doch nur in Dallas, 4. UKE-Intensivstation, 5. Ich und mein Diesel, 6. Ich steh auf Jeans und Country-Music, 7. Frankfurt-Airport, 8. Hilly-Billy Country Lilly, 9. Mein Opa, das bin ich, 10. Wer hat mir den Truck geknackt?, 11. Die Sonne steht tief, 12. Geiger in der Country-Band, 13. Asphaltfieber, 14. Black Jack 15. Country – Kurz.

1983 Okt. POTZ BLITZ (Metronome 813 352-1/2/4)
Titel: 1. Du und ich (im ¾ Takt), 2. Sünde hin – Sünde her, 3. Vater und Sohn, 4. Wochenend im Schlafsack, 5. Kalle Schmidt, 6. Der Baum, 7. Lüneburger Heide, 8. Mia miass`n jo was moch`n, 9. Großstadtluft, 10. Ab heut´ wird alles anders, 11. Jodlidiledi, 12. Peng-Peng.

1984 ALLES KLAR (Metronome 823 739-1/2/4)
Titel: 1. Alles klar, 2. Ein Tag wie ein Freund, 3. Mein Stiefel kommt in´ Himmel, 4. Jonny Galaxis, 5. Die Elbbrücke ist aus Eisen, 6. Laß mal gut sein, 7. Wir zwei, 8. Happy Birthday, 9. Truck Stop Mama, 10. Cowboy-Boots & Rock `n Roll, 11. Nie mehr, 12. Ich heb´ die Welt aus ihren Angeln, 13. Kopf Hoch Cowboy, 14. Urlaub, Urlaub.

1985 IN CONCERT [Live-Album] (Metronome 827 098-1/2/4)
Titel: 1. Die Frau mit dem Gurt, 2. Johnny Cash-Medley, 3. Amanda, 4. Du bist der absolute Wahnsinn, 5. I´m a nut, 6. Freizeit Cowboy, 7. Good hearted woman, 8. Angeln entspannt, 9. Old Texas Town, die Westernstadt, 10.Take it easy, altes Haus, 11. Cowboy bei der Bahn, 12. Bluegrass-Medley, 13. Ich möchte so gern Dave Dudley hör´n, 14. Square Dance.

1986 LOUISIANA LADIES (Metronome 829 204-1/2/4) Erstveröffentlichung
Titel: 1. Louisiana Ladies, 2. Träume von den Cowboys, 3. Sie will den Himmel auf Erden, 4. Es ist nicht wahr, 5. Trucker, Cowboy, Mann, 6. Schöne Grüße, 7. Highways, 8. Der Traum vom großen Abenteuer, 9. Nastarovje, 10. Oh, Mann du weißt doch, 11. Trucker bleibt Trucker, 12. Ich würd so gern mal wieder sündigen, 13. Silverado, 14. Wenn ein Stern vom Himmel fällt.


1997 LOUISIANA LADIES (BMG-Ariola 74321 49897-2)
Wiederveröffentlichung (gleiche Titel)

1987 FREUNDE BLEIBEN (Metronome 833 093-1/2/4) Erstveröffentlichung
Titel: 1. Die Lady und der Tramp, 2. Die beste aller Frauen, 3. Das süße Leben auf dem Land, 4. Willst du `nen Kerl oder´n Adonis, 5. Freunde bleiben, 6. Supermarkt, 7. Dann kommt Country Music, 8. Banditos der Liebe, 9. Mann, so ein flotter Käfer, 10. Herz aus Gold, 11. Loch gesucht und nicht gefunden, 12. In der Hitze der Nacht, 13. Wir machen aus dem Vater Rhein `ne Pipeline, 14. Nichts tut so weh.

1997FREUNDE BLEIBEN (BMG-Ariola 74321 49898-2)

Wiederveröffentlichung (gleiche Titel)

1988 FEST IM SATTEL (Metronome 835 641-1/2/4)
(Jubiläumsalbum 15 Jahre
)
Titel: 1. Weil ihr die Country-Music liebt, 2. Die alten Schnulzen, 3. Big white Diesel, 4. Ich bin ein norddeutsches Rindvieh, 5. Unser See, 6. Noch `ne Mark, 7. Tanz mit mir, 8. Hinterm Lenker, 9. Es tut so gut, 10. Er oder ich, 11. Schönen guten Morgen, 12. Engel und Held, 13. We are the Cowboys, 14. Take it easy, 15. Daddy and me, 16. Wild west Cowboys, 17. Hilly Billy Country Lilly, 18. Tackle an´ baite, 19. Highways and bridges, 20. T.V. Cowboy, 21. The old bridge, 22. Jeans and Country-Music.

1989 Mai KEEP IT COUNTRY (Metronome 839 533-1/2/4)
Titel: 1. Cowboys und Texas Boots, 2. Lisa, 3. Laß Dir nie den Tag verderben, 4. Cowboys, 5. Supertrucker Festival, 6. Schottischer Whisky, 7. Ich bin verliebt, 8. Dixie Lady, 9. Bei uns in Stade, 10. Bin eifersüchtig, 11. Zwölf Rosen, 12. Heut´ Nacht sah ich den Lieben Gott, 13. Sieht sie `nen Cowboy, 14. Die Schüler von der letzten Bank.

1990 Mai ARIZONA (Metronome 843 525-1/2/4)
Titel: 1. Arizona-Arizona, 2. Tausend Meilen, 3. Immer in der Küche, 4. Es ist kalt, 5. Der Trabbi und der Truck, 6. Papa werden ist so leicht, 7. Kein Bier, kein Wein, kein Nikotin, 8. Kleine Cowboys werden groß, 9. Square Dance Darling, 10. Laß doch mal den Cowboy ran, 11. Morgen werden wir uns nicht mehr seh´n, 12. Du brauchst ´n Ofen, 13. Kleine Dampflok, 14. Ohne dich steh ich im Regen, 15. Fluß im Abendwind.

1991 Mai ALLES BINGO (Metronome 849 330-1/2/4)
Titel: 1. Alles Bingo, 2. Charly´s Boss, 3. Mañana, 4. Telegramm aus Texas, 5. Wenn du nur willst, 6. Oh Winnetou, oh Winnetou, 7. Der Fan-Anruf, 8. Country Fans, 9. Ball der einsamen Herzen, 10. Wer ist der Kerl, 11. Endlich heim nach Hamburg, 12. Kleine Mädchen, 13. Willst du `nen alten Freund behalten, 14. Hallo Freunde.

1991 Nov WEIHNACHTEN IM WILDEN WESTEN
(Metronome 511 201-1/2/4) Die einzige CD von Truck Stop mit Weihnachtsliedern
Titel: 1. Wir wünschen euch ein frohes Fest, 2. Erwin der dicke Schneemann, 3. Stille Nacht, 4. Jingle Bells (Schlittenfahrt im Schnee), 5. Ich wünsche mir zum Weihnachtsfest, 6. Papi, nur Eines wünsch ich mir, 7. Big old Joe, der Weihnachtsbär, 8. Der Weihnachtsmann sah aus wie Papa, 9. Weihnachtstraum Montana, 10. Der Weihnachtsmann kommt heute in die Stadt, 11. Söhnchen, mein Söhnchen, 12. Weiße Weihnacht im Wilden Westen, 13. Ich schenk dir einen Schneemann, 14. Kommt der Weihnachtsmann nach Texas.

1992 Mai HIGH NOON (Metronome 513 514-1/2/4)
Titel: 1. Du bist immer auf Achse, 2. Frankie wollte Cowboy werden, 3. Wenn du gehst, 4. Wenn es Nacht wird in Old Tucson, 5. Hinnerk, der Supertrucker, 6. Ein kaltes Bier, ein warmes Herz, 7. Rosalinda, 8. Mitten aus dem Leben, 9. Billy The Kid, 10. Kudd´l von ´ne Küste, 11. Lucky Luke, 12. Verzeih mir, 13. Bier vom Faß, 14. Hardrocker.

1993 Mai 1000 MEILEN STAUB (Metronome 519 688-1/2/4)
(Jubiläums-CD 20 Jahre
)
Titel: 1. Ich fang ein neues Leben an, 2. Wilde Pferde, wilde Wölfe, wildes Land, 3. Männer mit Hut, 4. Immer noch verrückt, 5. Wir sind noch lange keine Opas, 6. Sweet Tequila, 7. Wenn Joe Harper kommt, 8. Country Made in Germany, 9. Mein Opa ist ein Countryman, 10. Laß mich los, 11. Bleib´ doch hier heut´ Nacht, 12. Mein Freund heißt Ibrahim, 13. 1000 Meilen Staub auf uns´ren Stiefeln, 14. Howdy, Howdy.

1994 Mai HEISS WIE CHILI (Metronome 523 231-1/2/4)
Titel: 1. Hey-Ho-Hey, Honey, 2. Ich bin der Skipper, 3. Heirate doch Johnny Hill, 4. Alles Gute für dich, 5. Elvis lebt, 6. Alter Freund, 7. Heiß wie Chili, 8. Darf mein Hund mit in den Himmel, 9. Alte Adler sehen mehr, 10. Spiegel lügen nicht, 11. Legenden, 12. Gelbe Säcke, blaue Engel, 13. Keine Frau, 14. Rocky Mountains, 15. Die rechte Hand des Teufels.

1995 Mai No. 1 (BMG/Ariola 74321 28533 2) Erste CD bei der BMG-Ariola
Titel: 1. Trucker lieben die Freiheit, 2. Ruf sie an, 3. Emmylou, Emmylou, 4. Wohin der Wind dich treibt, 5. Sonst glaub ich´s nicht, 6. Sally & Dan, 7. Komm her Du bist mein Cowboy, 8. Sein Name ist….. , 9. Ich will nach Hause, 10. Mama steht auf Jesus, 11. Eddie´s big Truck, 12. Kanten, Falten, Ecken, 13. Ich tanz nicht gern, 14. Wegsehen und Schweigen.

1996 Mai GEGEN DEN WIND (BMG/Ariola 74321 38955 2)
Titel: 1. Pack dein Herz in einen Koffer, 2. Alabama Moon, 3. Hey, kleiner Cowboy, 4. Wo ist das Feuer, 5. Heimat ist überall, 6. Meine Frau macht Nachtschicht, 7. Cisco, Lucius, Erich, Uwe, Teddy und ich, 8. Zarte 17, 9. Gegen den Wind, 10. Augen zu und durch, 11. Route 66, 12. Das alte Eisen.

1997 Mai HÄNDE HOCH (BMG/Ariola 74321 47878 2)
Titel: 1. Komm ma´ auf ´n Punkt, 2. Hey, mach mal Pause, 3. Dann pfeif drauf, 4. Zwei sind einer zuviel, 5. Auf die harte Tour, 6. California, 7. … und ohne sie schon garnicht, 8. Sag Mami goodbye, 9. Freunde findest Du tief unten, 10. Country Boy, 11. Weißer Mann, 12. Keine Angst (die Nacht ist warm).

1998 Mai 25 JAHRE TRUCK STOP AUF TOUR
(BMG/Ariola 74321 57602 2)

(Jubiläumsalbum 25 Jahre)
Titel: 1. Uns´re Herzen, 2. California, 3. Pack dein Herz in einen Koffer, 4. Freunde findest du tief unten, 5. Echte Kerle, 6. Der wilde, wilde Westen (Neuaufnahme), 7. Alabama Moon, 8. Take it easy, altes Haus (Neuaufnahme), 9. Gegen den Wind, 10. Ich möchte so gern Dave Dudley hör´n (Neuaufnahme), 11. Tief im Herzen immer Cowboy, 12. Emmylou, Emmylou, 13. Wohin der Wind dich treibt, 14. Super-Hit Medley (Neuaufnahme der alten Hits „Old Texas Town“, „Die Frau mit dem Gurt“, „Die Cowboys der Nation“, „Easy Rider“, „Hilly Billy, Country Lilly“.)

1999 Dez 25 JAHRE TRUCK STOP AUF TOUR (Neuauflage)
(BMG/Ariola -gleiche Nummer???-)
Titel: wie oben, aber ohne: „Uns´re Herzen“, dafür: „Maschen-Draht-Zaun“.

1999 Aug DAMENWAHL (BMG/Ariola 74321 67843 2)
Titel: 1. Damenwahl, 2. Schornsteinfeger, 3. Ich bin immer für dich da, 4. Ebbe und Flut, 5. Oh Mann, Oh Mann, 6. Der Junge auf der Brücke, 7. Lady Harley, 8. Nach Cowboyart, 9. Auf die Piste geh´n, 10. Der Kaffee muß schwarz sein, 11. Wir sind nur für Stiefel gut, 12. Kleiner grüner Frosch, 13. Keinen Spaß ohne Dich, 14. Damenwahl (Bluegrass Version), 15. Die Cowboys der Nation.

2000 Juli ON THE ROAD (BMG/Ariola 74321 76582 2) (Sampler mit 16 Titeln)
Titel: 1. Ich möchte´ so gern Dave Dudley hör´n, 2. Big White Diesel, 3. Trucker lieben die Freiheit, 4. Ich will nach Hause, 5. Trucker bleibt Trucker, 6. Cisco, Lucius, Erich, Uwe, Teddy und ich, 7. Hinterm Lenker auf der Piste, 8. Arizona-Arizona, 9. Route 66, 10. Alabama Moon, 11. Pack dein Herz in einen Koffer, 12. Lady Harley, 13. Der Kaffee muß schwarz sein, 14. Wohin der Wind Dich treibt, 15. Maschendrahtzaun, 16. Super-Hit Medley (Neuaufnahme der alten Hits „Old Texas Town“, „Die Frau mit dem Gurt“, „Die Cowboys der Nation“, „Easy Rider“, „Hilly Billy, Country Lilly“.)

2001 April COWBOY ALARM (BMG/Ariola 74321 85183 2 (~ 4)
[2 Nummern???]
Titel: 1. Die Freiheit ist noch weit, 2. Bitte erlöse uns, Elvis, 3. Waterkant, 4. Eine Gitarre und eine Ukulele, 5. On the Road, 6. Ein alter Schuhkarton, 7. Sorry, Honey, 8. Frag mich was Leichteres, 9. Radieschen, 10. Das Nudelholz, 11. Du machst was verkehrt, 12. Zur rechten Zeit, 13. Schnee von Gestern, 14. Rauhe Hände.

2002 Juni WILDE REITER (BMG/Ariola 74321 94423 2)
Titel: 1. So stell ich mir den Himmel vor, 2. Cops & Trucker, 3. Morgens in Montana, 4. Wilde Reiter, 5. Sagt´n Cowboy Howdy, Howdy, 6. Eine Hand voller Gründe, 7. Ein wahrer Freund, 8. Bock auf´n Pickup Truck – ( 1. Single ), 9. Ein Mann im besten Alter, 10. Mit `ner Herde wilder Pferde, 11. Sitzt, passt, wackelt und hat Luft, 12. Ohne Dich keine Liebe, 13. Immer noch wach.

2003 Mai 30 JAHRE TRUCK STOP (BMG/Ariola 82876 51049 2)
Titel: 1. Von Arizona bis Old Texas Town (Lucius), 2. Die Frau mit dem Gurt (Gunter Gabriel & Cisco), 3. 300 Jahre – wenn man uns addiert (Lucius), 4. Der Wilde, Wilde Westen (Stefan Raab & Cisco), 5. Mississippi Lady (Lucius), 6. Wir sind die Country – Superstars (Cisco), 7. Hello, Lady Harley (Bellamy Brs. & Lucius), 8. Das Leben ist viel zu kurz (Cisco), 9. Ich möchte so gern Dave Dudley hör´n (Tom Astor & Cisco), 10. Das gibt es nur in Mashville (Cisco), 11. Hey, kleiner Cowboy (Linda Feller & Lucius), 12. Keep on trucking (Cisco), 13. Take it easy, altes Haus (Markus [Klostertaler] & Lucius), 14. Wie schön, daß Du da bist (Cisco), 15. Angeln entspannt (Höhner & Lucius), 16. Ein Herz und eine Seele (Cisco & Lucius), 17. Jenny (Lucius), 18. Freunde bleiben (Peter [Schürzenjäger] & Lucius).

Dieter Mühlena © 2003
unter Verwendung von Archiv-Informationen von Manfred Vogel und „Truck Stop“,
dem Wembley-Festival-Programmheft `79, sowie Informationen von Petra Schönberger.

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